Lecher und Zürser als Investoren

Vorarlberg / 06.08.2013 • 20:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lecher und Zürser als Investoren

Eine ganze Reihe von Bauvorhaben werden derzeit in Lech und Zürs in die Tat umgesetzt.

LECH, Zürs. „Stillstand ist gleichsam Rückschritt.“ Dieses Credo haben sich offenbar auch Betreiber von Hotels und Beherbergungsbetrieben am Arlberg quasi verinnerlicht. Über die Sommermonate hinweg wird jedenfalls wieder millionenschwer investiert.

Vier neue „Ferienhäuser“?

So entstehen derzeit im Zentrum von Lech vier neue und mit einigem Luxus ausgestattete Chalets, hinter deren Errichtung laut Gemeinde Jürgen Elsensohn als Betreiber steht. Vermarktet werden die im Internet als „Ferienhaus“ betitelten Domizile von Immobilienhändler Hubert Domig. Und in Oberlech befindet sich eine neue Tiefgarage mit 71 Parkplätzen in Bau. Baubetreiber ist die Errichtergemeinschaft Tiefgarage „Spitzenegg“.

Neuer Spa für Paradehotel

Über diesen Garagenbau, der bis zur nächsten Wintersaison fertiggestellt sein wird, seien künftig auch sieben Hotels unterirdisch erreichbar, präzisiert Stefan Bischof als Mitbetreiber die Pläne. Und im benachbarten Zürs sind Bauarbeiter mit dem Errichten eines neuen und mondänen Spa-Bereichs beim Fünf-Sterne-Hotel Zürserhof beschäftigt.

Knapp 1700 Quadratmeter Fläche auf zwei Stockwerken stehen dem Gast nach der Fertigstellung des neuen Wellnessbereichs mit dem klingenden Namen „Aureus“ zur Verfügung, erklärt Hannes Skardarasy, der gemeinsam mit Laura sowie seinen Eltern Willi und Monika Skardarasy das Arlberger Paradehotel betreibt. Umgesetzt wird das von Architekt Karl Landauer geplante Projekt in zwei Etappen: Heuer erfolgt die Fertigstellung des Rohbaus, und im Sommer 2014 wird der Innenausbau in Angriff genommen, sagt Skardarasy. Drei Millionen Euro fließen heuer und weitere drei nächstes Jahr in den Bau.

„Haus des Kindes“ im Werden

Auch bei einem von der Gemeinde Lech betriebenen Projekt liegt man im Zeitplan. „In der Vorwoche konnten wir zur Firstfeier laden“, sagt Gemeindebaumeister Bruno Schöch. Beim Projekt „Haus des Kindes“ wird, wie in den VN bereits mehrfach berichtet, ein denkmalgeschütztes Gebäude neben der Kirche generalsaniert und mit Fördergeldern und Gemeindefinanzen bis Anfang September auf Vordermann gebracht.