Teurer Parken – Kritik an der Stadt

Vorarlberg / 13.08.2013 • 18:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Gebührenausweitung und -erhöhung fürs Parken stoßen auf Kritik.

Dornbirn. (VN-bem) „Nein, die Parkgebühren sind keine Lenkungsmaßnahmen, sondern ein ‚Körberlgeld‘ für die Stadt“, kritisiert Peter Wagner im VN-Bürgerforum die beschlossene Anhebung und Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in der Dornbirner Innenstadt. „Ich bin neugierig, wie es die Geschäfte in der Innenstadt sehen. Weiter so mit den Parkgebühren, die Einkaufszentren im Land werden sich freuen.“ Die Parkraumbewirtschaftung bringt, so Fritz Riggenmann, sicher der Stadt und damit der Öffentlichkeit etwas. Ob es für die Geschäfte eine sinnvolle Maßnahme ist, bezweifelt er. „Die Geschäfte in der Innenstadt und deren Kunden werden durch eine zu restriktive Parkplatzbewirtschaftung bestraft. Es muss eine Lösung gefunden werden, Parkplätze für Dauerparker zu bewirtschaften und Parkplätze für Kunden der Geschäfte zumindest teilweise kostenlos zur Verfügung zu stellen“, schreibt er. In einer oberösterreichischen Stadt habe Riggenmann eine vernünftige Lösung gesehen: Dort werden Parkplätze bewirtschaftet, gleichzeitig sei es erlaubt, die ersten 1,5 Stunden mit einer Parkscheibe kostenlos zu parken. „Diese Zeit reicht, um die Einkäufe zu erledigen. Es ist auf jeden Fall notwendig, eine Lösung für eine sinnvolle Parkplatzbewirtschaftung zu finden, bevor es weitere leere Geschäftslokale in der Innenstadt gibt“, hofft er. Dieser Umstand sei für die Stadt und die Öffentlichkeit ein größerer Schaden als der Entfall von Parkgebühren. Werner Lingenhel findet den Vorschlag von Riggenmann sinnvoll und für alle Dornbirner akzeptabel. „Schlechter Einstand von Frau Bürgermeister. Erste Aktion Gebühren erhöhen. Wie heißt es so schön, neue Besen kehren gut, aber die Frau Bürgermeisterin kehrt am falschen Platz“, stellt Lingenhel Andrea Kaufmann kein gutes Zeugnis aus.

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