Zum Gedenken

Vorarlberg / 14.08.2013 • 20:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Günter Schulz

Bezau. Nach langer, schwerer Krankheit, bestens vorbereitet auf den Tod, wurde

Günter Schulz vom Schöpfer in den ewigen Frieden heimgeholt.

Der Verstorbene wurde am 15. Juni 1942 als erstes Kind in die Familie des Versandleiters Franz und der Franziska Schulz in Poysdorf (NÖ) geboren und ist dort auch aufgewachsen. Er besuchte in Laa an der Thaya das Gymnasium. Später trat er in den Dienst der ÖBB und wurde Mitarbeiter im Verschub in Wien. Durch Schulungen und Kurse arbeitete sich Günter bis zum Fahrdienstleiter empor und war dann in verschiedenen Bahnhöfen in Oberösterreich und Salzburg im Dienst. 1966 kam Günter als Fahrdienstleiter nach Bezau. Hier verliebte er sich in Tini Fröwis, die er 1969 zum Traualtar führte. Aus der glücklichen Verbindung gingen die drei Mädchen Sabine, Daniela und Susanne hervor.

Mit großem persönlichen Einsatz baute Günter in der Parzelle Ach ein schmuckes Haus, das er 1974 mit seiner Familie bezog. Später war Günter Fahrdienstleiter auf verschiedenen Bahnhöfen im Rheintal, so auch in Feldkirch, wo er einige Jahre den Dienst des Vorstandstellvertreters inne hatte.

1982 bis 1986 arbeitete Günter nebenberuflich als Bademeister im Schwimmbad Bezau. Er war sehr beliebt. Ganz besonders lag ihm der Volleyballsport am Herzen. Viele Jahre leitete er die Sportgruppe Volleyball und übte abwechslungsweise mehrere Funktionen aus. So war er Schiedsrichter, Kassier und Schriftführer und ein guter Trainer. Er erreichte mit der Damen- und der Herrenmannschaft mehrmals den Landesmeistertitel.

Vor mehreren Jahren wurde Günter krank und musste deshalb mehrere Krankenhausaufenthalte und Operationen erdulden. Seine Hoffnung auf Genesung erfüllte sich leider nicht. Zuletzt war er völlig auf fremde Hilfe angewiesen, wurde aber von seiner Frau Tini bis zu seinem Tod liebevoll betreut.

Eine große Trauergemeinde nahm beim Auferstehungsgottesdienst Abschied von Günter. Pfarrer Armin Fleisch gestaltete einen würdigen Auferstehungsgottesdienst, der vom Bizauer Frauenchörle musikalisch umrahmt wurde.

Möge der Herrgott dem Verstorbenen den ewigen Frieden schenken.