Zum Gedenken

Vorarlberg / 18.08.2013 • 17:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Theresia Lang

Egg. Als Älteste von sechs Kindern wurde Theresia am 9. Jänner 1935 ihren Eltern

Jodok und Anna Wirth in Egg geboren. Durch den Beruf des Vaters, der Senner war, musste die Familie mehrmals umziehen, so auch nach Langenegg, wo Thres die Schule besuchte, und später nach Andelsbuch. Hilfsbereitschaft und Sorge für die anderen wurden wohl schon in jungen Jahren in Theresias Herz gelegt, pflegte und betreute sie doch damals schon ihre leidenden Großeltern und ihre Tante. Später hatte sie dann die Möglichkeit, bei Elastisana in Dornbirn und später in der Kleiderfabrik Egg einer Erwerbs­arbeit nachzugehen. Sie lernte Theodor Lang von Egg-Stadel kennen und lieben. Gemeinsam bauten sie ein Eigenheim, und als 1961 Hochzeit gefeiert wurde, konnten sie dort einziehen. Bald stellten sich Andrea und Thomas ein. Mit der Zeit erfreute sich Thres als Oma an ihren sechs Enkeln. Die Familie stand für sie immer an erster Stelle. Gastfreundschaft wurde großgeschrieben, wenn ihre Lieben kamen. Aber auch für ihre Gäste war sie nicht nur Zimmervermieterin, sondern eine aufmerksame Gastgeberin. Viele Stunden hat sie mit Heimarbeit verbracht und trotz der vielen Arbeit das Schöne nicht vernachlässigt. In ihrer Freizeit war Jassen eine ihrer Lieblingstätigkeiten. Ihr Garten war ein Prachtstück. Pfarrer Friedl Kaufmann formulierte es beim Verabschiedungsgottesdienst so: „Theresia hat den Lebensgarten verlassen, doch ihre Blumen blühen weiter. Viele Samen wurden gesät, viele Samen sind aufgegangen und reif geworden. Vieles ist aus diesem Leben durch Theresia entstanden und gewachsen. Wir dürfen dankbar sein Theresia gegenüber und Gott gegenüber, der sie nun mit offenen Armen empfangen wird, der auch das zum Aufblühen bringen wird, was hier vielleicht nur Knospe geblieben ist. Er wird ihr Leben würdigen, viel mehr, als Menschen es je können.“ Familienangehörige, Verwandte und Bekannte gestalteten die Gottesdienste würdevoll mit. Adolf Willi sprach im Namen der Jahrgänger Worte des Dankes und der Anerkennung.

Nach schwerer Erkrankung war für Thres eine Operation in der Klinik in Innsbruck nötig geworden, von der sie nicht mehr heimkehrte. Möge sie nun bei Gott geborgen sein.