Im Sittertobel keine spürbaren Nachbeben

Vorarlberg / 20.08.2013 • 19:48 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

st. gallen. Vor einem Monat hat die Erde in der Region St. Gallen gebebt. In der Zwischenzeit ist es zu keinen spürbaren Nachbeben mehr gekommen. Ob das Geothermie-Projekt im Sittertobel weiterverfolgt wird, ent­scheidet der St. Galler Stadtrat kommende Woche. Das Beben am 20. Juli dieses Jahres war vom Bodensee bis ins Appenzellerland deutlich zu spüren gewesen. Grund für den unerwartet starken Erdstoß waren die Arbeiten im Bohrloch in 4450 Metern Tiefe. Dort war es am Tag zuvor während Vorarbeiten für Pumptests zu einem gefährlichen Gaseinbruch gekommen. Um dem Druck zu begegnen und um eine Explosion der Bohranlage zu verhindern, wurden rund 650 Kubikmeter Wasser und schwere Bohrflüssigkeit ins Loch gepumpt. Danach kam es zu einer Reihe immer stärkerer Beben, bis zum Erdstoß der Stärke 3,5 auf der Richterskala.