Jachten-Betrugscausa beschäftigt die Justiz

Vorarlberg / 20.08.2013 • 21:54 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

feldkirch. (ec) Mit einer umfangreichen Betrugscausa muss sich heute das Landesgericht auseinandersetzen. Ein 56-jähriger Bootshändler soll Kunden Motorjachten verkauft haben, die schlussendlich nicht für den Bodensee zugelassen waren. Insgesamt geht es um 13 Schiffe der Luxusklasse. Eine komfortable Jacht wechselte für 185.000 Euro den Besitzer, eine andere um 54.000 Euro.

Doch was spannend klingt, wird eher mühsam und zäh. In sechs Bänden geht es um Abgaszertifikate, Motorennummern, Zulassungsvoraussetzungen und Genehmigungen. Dass Behörden verschiedener Länder beteiligt sind, macht die Sache zusätzlich kompliziert.

Die Frage, ob der Händler seinen Kunden gewerbsmäßig untaugliche Boote „andrehen“ wollte, wird den Schöffensenat den ganzen Tag beschäftigen. Der Prozess dauert von Morgen bis in die Abendstunden.