Stadtamtsdirektor muss auf die Anklagebank

Vorarlberg / 20.08.2013 • 21:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Erwin Kositz muss sich nächste Woche vor Gericht verantworten.
Erwin Kositz muss sich nächste Woche vor Gericht verantworten.

Erwin Kositz (54) wird versuchter Versicherungsbetrug und falsche Beweisaussage angelastet.

feldkirch. (VN-mef) Auf versuchten schweren Betrug durch Unterlassen, Begünstigung und falsche Beweisaussage lautet die Anklage der Staatsanwaltschaft Feldkirch gegen den Bludenzer Stadtamtsdirektor Erwin Kositz. Mitangeklagt ist ein Verwandter des 54-Jährigen.

Laut Anklagebehörde sollen die beiden im Zusammenhang mit dem Autounfall eines Bekannten vor dem Landesgericht Feldkirch bzw. bei einer Vernehmung vor dem Oberlandesgericht Innsbruck Falschaussagen gemacht haben. Thema war dabei offenbar der Alkoholisierungszustand des Bekannten.

Versuchter schwerer Betrug wird Kositz angelastet, da er im Rahmen der Schadensabwicklung die Mitarbeiter der Vorarlberger Landesversicherung getäuscht habe. Er soll den wahren Unfallhergang verschwiegen haben. Der Stadtamtsdirektor wollte sich auf VN-Anfrage vorerst nicht zum Verfahren äußern. Der Prozess um den versuchten Versicherungsbetrug und die falschen Beweisaussagen wird nach Angaben des Gerichtssprechers Othmar Kraft nächsten Dienstag stattfinden.