Zahn der Zeit nagt an der Bregenzerwälder Brücke

Vorarlberg / 20.08.2013 • 20:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zahn der Zeit nagt an der Bregenzerwälder Brücke

4,5 Millionen Euro investiert das Land in den Neubau der Brunsttobelbrücke.

Doren, Krumbach. (VN-ger) Die Brunsttobelbrücke zwischen Krumbach und Doren fällt dem Zahn der Zeit zum Opfer: Das über 70 Jahre alte und 400 Meter lange Stahl-Bauwerk über die Weißach muss aufgrund des sehr schlechten Zustands abgerissen werden. Künftig soll der Verkehr in rund 30 Meter Höhe über eine neue Stahlbetonbrücke, die flussaufwärts parallel zur alten errichtet wird, rollen. Mit den Vorbereitungsarbeiten für den Bau wird laut Norbert Plattner vom Landesstraßenbauamt bereits im September begonnen: „Ab Anfang Oktober sind dann die ersten Maschinen auf der Baustelle sichtbar“, erläutert er. Mit der Neuerrichtung soll auf Krumbacher Seite außerdem die verkehrstechnische Anbindung an die Brücke verbessert, sprich die dortige Kurve entschärft werden.

Autofahrer müssen in den kommenden eineinhalb Jahren keine Umwege in Kauf nehmen: Der Verkehr wird während der Bauarbeiten über die bestehende Brücke geleitet. Die Fertigstellung der neuen Brunsttobelbrücke ist für Frühling 2015 geplant. Im Anschluss daran wird die alte Stahlbrücke abgetragen. Da dies nicht während der Hochwasserperiode und der Fischlaichzeit über die Bühne gehen darf, können diese Arbeiten erst bis Oktober 2015 abgeschlossen werden.

Aufwendige Arbeiten

Rund 2400 Fahrzeuge kreuzen täglich die Brücke zwischen Doren und Krumbach. Das Land investiert in die Baumaßnahmen 4,5 Millionen Euro brutto. Als besondere Herausforderung beim Bau gilt der Dorener Boden, der immer wieder in Bewegung ist: „Die Fundamente müssen entsprechend tief gegründet und geankert werden. Das macht die Arbeiten sehr aufwendig“, führt Plattner aus.