Vorkloster: Unterführung statt Bahnübergang

Vorarlberg / 22.08.2013 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Bahnübergang in der Vorklostergasse in Bregenz soll durch eine Unterführung ersetzt werden.
Der Bahnübergang in der Vorklostergasse in Bregenz soll durch eine Unterführung ersetzt werden.

Bregenz. (fst) Das Schicksal der Schrankenanlage an der Vorklostergasse in Bregenz dürfte besiegelt sein. Die ÖBB möchte diese schnellstmöglich auflassen. Als Ersatz dafür soll eine Unterführung nur für Fußgänger und Radfahrer gebaut werden. Eine größere Unterführung, auch für Kraftfahrzeuge ist, wegen des großen Platzbedarfs für die Rampen, nicht möglich. „Dieser Bahnschranken ist der letzte zwischen Bregenz und Braz. Schon heute weichen die meisten Autofahrer wegen der langen Schließzeiten auf die Mehrerauerbrücke oder die Unterführung Reutegasse aus“, so ÖBB-Pressesprecher René Zumtobel. Bürgermeister Markus Linhart hat Verständnis für das Ansinnen der Bahn: „Wegen der langen Schließzeiten weichen auch heute schon viele Autofahrer aus. Eine autogerechte Unterführung an dieser Stelle ist wegen der dichten Verbauung an der Straße nicht möglich. Eine kleine Lösung für Fußgänger und Radfahrer könnte durchaus unsere Zustimmung finden.“ Im Herbst sollen weitere Gespräche zwischen Bahn und Stadt über die Zukunft der Bahnschranken geführt werden.