Gut ausgestattete Werkstatt für „Elijah“

Vorarlberg / 25.08.2013 • 18:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Josef Feurle baute in Holzmengen die gesamte Werkstatt auf.  ENTNER
Josef Feurle baute in Holzmengen die gesamte Werkstatt auf. ENTNER

Werkzeug für Bauarbeiten ist dank Josef Feurle nun vorhanden.

Holzmengen. (VN-ebi) Nur wenige Tage, nachdem Josef Feurle aus Sulzberg in den VN von der Möglichkeit gelesen hatte, Roma-Familien in Holzmengen dank seiner Schlosser- und Schmiedausbildung helfen zu können, reiste er in das rumänische Dorf. Nach fast drei Monaten ist er nun wieder gut im Bregenzerwald angekommen. Der engagierte Pensionist baute für das Sozialprojekt „Elijah“, das von Russ-PreisTräger Pater Georg Sporschill und Ruth Zenkert gegründet wurde, eine kleine Werkstatt auf. „Am Anfang war viel zu wenig da, um richtig zu arbeiten. Wir mussten von vorne beginnen und die Werkstatt erst einmal ausstatten“, erzählt Feurle. Daneben kümmerte sich der ehemalige HTL-Lehrer um Reparaturen, die Wasserwartung und die Elektrik in den Häusern des Sozialprojekts. „Ich war sozusagen das Mädchen für alles“, lacht er. Feurle überlegt nun, weitere Einsätze im Ausland zu machen. „Es waren gute Erfahrungen, die ich in Rumänien gesammelt habe“, sagt der 61-Jährige. Sporschill und Zenkert suchen derzeit nach einer Nachfolge für Feurle: „Wir brauchen unbedingt einen Werkstattleiter, jemanden, der praktisch alles kann.“ Dieser wird in Holzmengen eine – besonders für Holzbearbeitung – gut ausgestattete und akribisch sortierte Werkstatt vorfinden: „Man müsste sie nur irgendwann in Richtung Schlosserei erweitern“, fügt Feurle hinzu.

Informationen zum Sozialprojekt „Elijah“ von Pater Georg Sporschill SJ und Ruth Zenkert erteilt der Obmann des Trägervereins, Ex-LH Dr. Herbert Sausgruber. E-Mail: herbert.sausgruber@vol.at