Neues Gesicht für Musikmittelschule

Vorarlberg / 25.08.2013 • 19:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vor dem Haupteingang der Mittelschule wird derzeit der erste Zubau fertiggestellt. Foto: vn/Schwald
Vor dem Haupteingang der Mittelschule wird derzeit der erste Zubau fertiggestellt. Foto: vn/Schwald

Bauarbeiten an Thüringer Bildungsstätte biegen rechtzeitig vor Schulbeginn auf die ­Zielgerade ein.

Thüringen. (VN-js) Schweres Baugerät ist auf dem Schulhof der Thüringer Mittelschule im Großeinsatz. Zwar ist die Baugrube vor dem Haupteingang mit den neu betonierten Räumlichkeiten schon wieder „gefüllt“, dennoch deutet für das ungeschulte Auge derzeit nichts darauf hin, dass in 14 Tagen der Schulbetrieb regulär gestartet werden kann. „Kein Problem“, sieht man dies seitens der Bauleitung gelassen und ist sich sicher, die Arbeiten rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahrs abschließen zu können.

Nach der rund 4 Millionen Euro teuren Sanierung der Mehrzweckhalle im Vorjahr wurde zu Ferienbeginn die zweite von insgesamt drei Sanierungsetappen gestartet. Kernstück dieser Bauphase, die in zwei Etappen durchgeführt wird, ist neben der thermischen Sanierung der Schule auch der Ausbau des Mitteltrakts. In einem ersten Schritt wurde im Sommer durch einen Zubau an der Ost- bzw. Westseite des bestehenden Gebäudes – dem sogenannten Verwaltungstrakt der Schule – zusätzlicher Raum für Schülergarderoben im Untergeschoss geschaffen. „Diese Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten und werden in den kommenden Wochen planmäßig abgeschlossen werden“, freut sich Thüringens Bürgermeister Harald Witwer, der sich bewusst ist, dass bis zum Schulstart „jeder Tag zählt“.

Platz für Schüler und Lehrer

Im Sommer nächsten Jahres soll durch die Aufstockung dieses Gebäudetrakts künftig auch neuer Platz für Musik-, Chemie- und Physiksaal sowie die Schulbibliothek geschaffen werden. Für die rund 50 Lehrpersonen an der Bildungsstätte sind im Erdgeschoss zeitgemäße Arbeitsplätze vorgesehen. Auch die Direktion soll künftig dort untergebracht werden. Um in Zukunft auch für schlechtes Wetter bei Open-Air-Veranstaltungen gewappnet zu sein, soll im Zuge der Schul­erweiterung zudem der Pausenhof überdacht werden.

Die Gesamtkosten des vom Thüringer Architekten Gottfried Partl vorgelegten Konzeptes belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro und werden über die Thüringer Gemeindeimmobilie finanziert. Bauausführender General­unternehmer ist die Voge­wosi, die bereits für den ersten Bauabschnitt verantwortlich zeichnete.

Die Bauarbeiten können rechtzeitig zum Schulbeginn abgeschlossen werden.

Bgm. Harald Witwer