„Tests nur, wenn Unfall verursacht wurde“

Vorarlberg / 27.08.2013 • 18:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schwarzach. (VN-sas) Die Thematik „Führerschein im Alter“ polarisiert – und einige VN-Leser haben in den vergangenen Wochen fleißig mitdiskutiert. Würde es Sinn machen, wenn betagte Autofahrer ab einem gewissen Alter regelmäßig verpflichtende Gesundheits-Checks durchlaufen müssten? Oder ist die aktuelle Regelung in Österreich okay? Untenstehend zwei weitere Wortmeldungen zum Thema.

„Führerschein im Alter“ – das ist ein Thema, mit dem nicht jeder Bürger gut umgehen kann. Leider hat es Österreich verabsäumt, zu reagieren wie Italien. In Italien wird alle zehn Jahre die Verkehrstüchtigkeit überprüft. Ab dem 51. Lebensjahr alle fünf Jahre, und ab 65 jedes zweite Jahr. Warum nicht auch in Österreich?

Ich kenne/kannte viele Personen, die ab einem gewissen Zeitpunkt auf das Auto verzichteten. Zur eigenen Sicherheit. Ich (42) fahre seit fünf Jahren kein Kraftfahrzeug mehr. Mein gesundheitlicher Zustand ist nicht mehr optimal für das Fahren eines Kfz. Eigeneinsicht ist gut. Nur hat jeder Mensch diese Einsicht/Fähigkeit? Es sind zu viele Verkehrsteilnehmer auf den Straßen unterwegs, die dazu nicht mehr fähig sind. Fußgänger, Radfahrer, Mopedlenker, Pkw-Fahrer und leider sogar Lkw- und Busfahrer!!! Warum und wo schläft der Staat Österreich?! Boris Pal

Ältere Personen, die schon Unfälle verursacht haben, sollten zu einem Eignungstest geladen werden. Ab 65 Jahren sollte es jedem selbst überlassen werden, einen Test zu machen.

Margit Mathis