Erfreuliche Bilanz über „Öko-Papier“ im Land

Vorarlberg / 29.08.2013 • 21:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. 521.514 Tonnen Druck- und Schreibpapiere wurden in Österreich im Vorjahr verbraucht. Wie dabei die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen kann, zeigen der ÖkoBeschaffungsService (kurz ÖBS) des Vorarlberger Umweltverbandes und seine Kunden – darunter das Land, seine 96 Gemeinden, die ­Bezirkshauptmannschaften sowie öffentliche Institutionen wie die Krankenhausbetriebsgesellschaft. Diese Kundschaft jedenfalls hat im Jahr 2012 beim ÖBS mehr als 218 Tonnen Kopier- und Drucker-Papier geordert. Das Erfreuliche daran: In jedem einzelnen Blatt steckt hohes Potenzial, um im Alltag Ressourcen, Energie und Klima zu schonen. Mit den im Vorjahr bestellten Öko-Papiermengen wurden mehr als 7000 Kubikmeter Wasser und 1,3 Millionen Kilowattstunden Energie im Vergleich zu konventionellen Papieren eingespart.

„Wirtschaftlichkeit, Regionalität sowie ökologische Überlegungen und Kostenvorteile sprechen ganz klar für diese Lösung. Die Abwicklung durch den Umweltverband garantiert Qualität und erspart uns den Zukauf von Fachwissen“, zieht Landesrat Harald Sonderegger Bilanz. Das Land gehe hier als Vorbild voran: Der Papierverbrauch ist in den letzten zehn Jahren merkbar zurückgegangen. „Dadurch werden in Vorarlberg Millionen Drucke und Kopien pro Jahr eingespart“, weiß Bürgermeister Rainer Siegele, Obmann des Vorarlberger Umweltverbandes.