Weg mit Frauenministerium

Vorarlberg / 30.08.2013 • 21:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

An seiner Stelle muss ein „Solidaritätsministerium“ her, verlangt die Männerpartei.

BREGENZ. (VN-hrj) „Das Frauenministerium versucht ständig, Frauen gegen Männer aufzuwiegeln“, wettert Hannes Hausbichler, Spitzenkandidat der Männerpartei zur Nationalratswahl, einmal mehr gegen das von Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) geleitete Bundesministerium für Frauenangelegenheiten. Außerdem versuche dieses Ministerium „Bevorzugungen als ausgleichende Ungerechtigkeiten durchzudrücken“, werte die Leistungen der Männer ab und betreibe Lobbying für Besuchsverweigerung, Unterhaltsausbeutung und Egoismus.

Durch all diese Gründe sei, meint Hausbichler, der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet: „Alte gegen Junge, Frauen gegen Männer, Inländer gegen Migranten, Interessen Erwerbsloser gegen die Berufstätiger – die Politik schürt die Gegensätze im Wahlkampf wie in den Legislaturperioden.“ Darum fordert er, gemeinsam mit der zweiten Männerpartei-Spitzenkandidatin Carin Breuß, dass das Frauenministerium abgeschafft und durch ein „Solidaritätsministerium“ ersetzt werden müsse.

Zuständig für alle

Natürlich hat Hausbichler eine genaue Vorstellung davon, welche Aufgabe das „Solidaritätsministerium“ haben müsse: „Es soll zuständig sein für alle, ob alt oder jung, Mann oder Frau – und das ungeachtet des Einkommens.“ Unter anderen sollte es das Ziel „Motivation, die Probleme miteinander zu lösen“ anstreben.