In die Luft katapultiert und in Ill gestürzt

Vorarlberg / 03.10.2013 • 21:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Einsatzkräfte sicherten das Auto, damit es nicht vom Wasser mitgerissen wird. Danach wurde der Wagen mittels Kran geborgen. Fotos: vn/hofmeister
Die Einsatzkräfte sicherten das Auto, damit es nicht vom Wasser mitgerissen wird. Danach wurde der Wagen mittels Kran geborgen. Fotos: vn/hofmeister

Bregenzerin (45) landete nach Unfall auf A 14 mit dem Auto im Bachbett der Ill.

schlins. (VN-mef) „Die Frau hatte großes Glück, dass der Wagen im Uferbereich der Ill landete. Etwa drei Meter weiter – dann wäre er vermutlich untergegangen“, meinte Klaus Malin von der Feuerwehr Frastanz gestern nach dem Einsatz in Schlins. „Die Ill führt derzeit viel Wasser. Die Fahrerin hatte wirklich Riesenglück und konnte sich noch selbst aus dem Wrack befreien“, hieß es auch seitens der Autobahnpolizei Bludenz-Bürs.

Aus bislang ungeklärter Ursache hatte die 45-jährige Bregenzerin kurz nach 8 Uhr bei einem Überholmanöver auf der A 14 in Fahrtrichtung Bludenz mit ihrem Auto erst die Mittelleitschiene gestreift, wodurch der Wagen ins Schleudern geriet und gegen das Heck eines anderen Autos prallte. In weiterer Folge schlitterte der Pkw an der Außenleitschiene entlang, wurde in die Luft katapultiert, flog etwa acht Meter weit und landete schließlich auf dem Dach im Bachbett der Ill. Die rechte Fahrzeugseite ragte noch aus dem Wasser.

Ins Spital gebracht

Die Bregenzerin kletterte aus dem Wrack und rettete sich ans Ufer. Sie wurde von den Rettungskräften zur Abklärung ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht und dort stationär aufgenommen. Nach ersten Informationen dürfte die Frau den Unfall aber nahezu unbeschadet überstanden haben.

„Wir wurden um 8.17 alarmiert. Um 8.26 Uhr waren
wir vor Ort. Unsere Aufgabe war es dann, das Auto zu sichern, damit es nicht vom Wasser mitgerissen wird“, berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Malin, „danach wurde das Fahrzeug mittels Kran geborgen.“ Die Feuer­wehr Frastanz war mit 15 Mann und drei Fahrzeugen zur Unfallstelle geeilt. Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden.

Während der Bergungsarbeiten musste die A 14 in Fahrtrichtung Bludenz gesperrt werden. „Positiv zu erwähnen ist noch, dass die Rettungsgasse vorbildlich funktioniert hat“, lobte der Feuerwehrmann nach der Bergungsaktion.

In die Luft katapultiert und in Ill gestürzt

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