Anschluss an die Autobahn gesperrt

Vorarlberg / 06.10.2013 • 19:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mithilfe von schwerem Baugerät wird derzeit die Sanierung der Rankweiler Appenzeller Straße durchgeführt. Dies hat nun die kurzzeitige Sperre der Autobahnzu- und -abfahrt zur Folge. Fotos: VN
Mithilfe von schwerem Baugerät wird derzeit die Sanierung der Rankweiler Appenzeller Straße durchgeführt. Dies hat nun die kurzzeitige Sperre der Autobahnzu- und -abfahrt zur Folge. Fotos: VN

Bauarbeiten für neues Betriebsgebiet „Römergrund“ ziehen Sperre der Zu- und Abfahrt Rankweil nach sich.

Rankweil. (VN-js) Seit Mitte September laufen die Arbeiten an der Rankweiler Appenzeller Straße zwischen der Vorarlberger Bundesstraße L 190 (Kreisverkehr beim Golfplatz Montfort) und dem Autobahnanschluss Rankweil auf Hochtouren. Grund dafür ist der Bau der Zufahrt zum neuen Betriebsgebiet „Impulszone Römergrund“. Die Sperre des Teilabschnitts der Appenzeller Straße ist notwendig, da der gesamte Belag abgetragen wird, um die Straße mit einer Abbiegespur zu erweitern.

Im Zuge dieser aufwendigen Sanierungsarbeiten kommt es ab heute, Montag, 7. Oktober, zudem zur Sperre der Autobahnzu- und -abfahrten Rankweil. Die Dauer der Sperre bleibt voraussichtlich bis 27. Oktober aufrecht, heißt es in einer Aussendung der Marktgemeinde. Konkret von der Sperre betroffen sind die Auffahrt in Richtung Bregenz sowie die Autobahnabfahrt Rankweil in Fahrtrichtung Bludenz. Die Ausfahrt Feldkirch-Nord/Rankweil

nach dem Ambergtunnel ist demnach nicht von der Sperre tangiert. Für die Dauer der Baumaßnahmen stehen den Autofahrern als Umleitung die Anschlussstellen Klaus und Feldkirch zur Verfügung. Entsprechende Umleitungsschilder wurden vor Ort angebracht.

34 neue Betriebsflächen

Auf 20 Hektar sollen in der „Impulszone Römergrund“ neue Gewerbebetriebe angesiedelt werden. 34 Betriebsflächen zwischen 1000 und 16.000 Quadratmetern Fläche stehen im ersten Bauabschnitt zur Auswahl. Knapp zwei Millionen Euro werden für die Erschließung des Gebiets investiert. Die Kosten für den Straßenbau belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro.

Naturnahe Begrünung

Der Rankweiler Gemeinde­vorstand hat zudem die naturnahe Begrünung der Impulszone beschlossen. Konkret bedeutet dies, dass auf rund 8400 Quadratmetern insgesamt 15 Einzelflächen mit heimischen Wildpflanzen entstehen. Eine solche Begrünung ist europaweit bisher einmalig und soll Wirtschaft und Natur näher zusammenbringen. Hintergedanke ist, dass die Unternehmen neue Denkansätze im Umgang mit Boden, Standort und Recycling entwickeln und diese Gedanken ins Geschäftsleben weitertragen.

In Rankweil entsteht eine neues Betriebsgebiet an der Autobahn.
In Rankweil entsteht eine neues Betriebsgebiet an der Autobahn.

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