Zum Gedenken

Vorarlberg / 06.10.2013 • 17:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Corrected by Zoli

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Helmut Frank

Altenstadt. Immer noch auf Genesung hoffend, verstarb vor Kurzem nach längerer Krankheit Helmut Frank im 72. Lebensjahr. Helmut wurde in Altenstadt geboren, doch bald nach seiner Geburt übersiedelte die Familie in eine Dienstwohnung in die Innenstadt von Feldkirch. Helmuts Vater, von Beruf Maurer, erbaute Ende der Fünfzigerjahre mit viel Eigenleistung im Wasenweg in Altenstadt ein Eigenheim. Nach Fertigstellung konnte das Ehepaar mit seinen beiden Kindern Helmut und Irmgard in das neue Heim ziehen. Helmut trat beruflich in die Fußstapfen seines Vaters und erlernte ebenfalls das Maurerhandwerk. Nach Abschluss seiner Lehre bei der Fa. Seraphin Pümpel in Feldkirch arbeitete er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2000 bei der Fa. Hilti & Jehle. 1971 heiratete Helmut mit Stephanie Lampert aus Göfis. Das junge Paar konnte in das elterliche Haus am Wasenweg einziehen. Bald konnten sich die beiden an einem Buben und einem Mädchen erfreuen. Leider verunglückte Sohn Thomas im Alter von 28 Jahren beim Kirschenpflücken im Hausgarten tödlich. Ein Schicksalsschlag, von dem sich die Eltern kaum mehr erholten. Tochter Carmen wohnt in Altach. An ihren beiden Kindern Fabian und Clarissa konnte Helmut in den letzten Jahren noch Großvaterfreuden erleben.

Helmut Frank war ein bescheidener, stets hilfsbereiter Mann. Aufgrund seiner handwerklichen Fähigkeiten wurde er in der näheren Umgebung immer wieder um Gefälligkeiten gebeten. Nach seiner Pensionierung erwies er auch der Pfarre seine Dienste. Er stellte sich im Mesnerteam zur Verfügung und half bereitwillig, wo immer man ihn brauchte. Leider wurde die Arbeit für ihn in letzter Zeit immer beschwerlicher. Obwohl Nichtraucher, machte ihm ein Lungenleiden immer mehr zu schaffen. Es folgten Krankenhausaufenthalte in Feldkirch und Hohenems. Letztlich konnte er wenigstens zu Hause sterben. Die außergewöhnlich große Beteiligung bei der Totenwache und beim Trauergottesdienst sind ein Beweis für die Beliebtheit des Verstorbenen.

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