Es ist Land in Sicht beim Projekt „Marina“ in Lochau

Vorarlberg / 08.10.2013 • 20:49 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die neue Immobilie entsteht auf dem Areal des ehemaligen Bahnhofsgebäudes.
Die neue Immobilie entsteht auf dem Areal des ehemaligen Bahnhofsgebäudes.

Bauverhandlung ging über die Bühne, jetzt heißt es die Einspruchsfrist abzuwarten.

Lochau. (VN-sas) Seit dem Umbau des Bahnhofs „Loch­au-Hörbranz“ (1999 bis 2003) zur Haltestelle stand das kleine Bahnhofsgebäude in exklusiver Lage leer. Im Rahmen einer Ausschreibung verkauften die Österreichischen Bundesbahnen als Eigentümer die 3400 Quadratmeter große Liegenschaft an die projektart Errichtungsgesellschaft mbH. Der Bauträger, der auf die Entwicklung sensibler Areale spezialisiert ist, entwickelte für das prominente Grundstück das Neubau-Projekt „Marina“. Der rund vier Millionen Euro teure und 15 mal 15 Meter große Neubau soll laut den Plänen neben neun Eigentumswohnungen auch Raum für eine Tiefgarage sowie für ein Café bieten – Letzteres soll im Erdgeschoß untergebracht sein. Auch für 60 öffentliche Parkplätze war Platz vorgesehen. In letzter Zeit war es aber still um das Projekt.

In der vergangenen Woche nun ein wichtiger Schritt in Richtung „Marina“: Die Bauverhandlung ging über die Bühne. Und wenngleich Bürgermeister Xaver Sinz von einem „baureifen Projekt“ spricht – projektart-Pressesprecher Dieter Bitschnau will erst von einem fixen Baustart reden, wenn er die Pläne in trockenen Tüchern sieht. „Die Bauverhandlung ist positiv verlaufen. Schriftlichen Bescheid haben wir aber noch keinen“, so Bitschnau. Noch heißt es die Einspruchsfrist abzuwarten. Wird kein Einspruch eingelegt, heißt es „Grünes Licht für ,Marina‘“. Das wird sich spätestens in der kommenden Woche zeigen. Neben den Empfehlungen von Vision Rheintal zur Verdichtung der Einzugsgebiete von Bahnhöfen entsprach das Konzept des Bauträgers jedenfalls auch den Wünschen der Gemeinde.

Ob sich der Spatenstich noch in diesem Jahr ausgehen würde, darüber will Bitschnau während der Einspruchsfrist nicht spekulieren. Ursprünglich war der Baubeginn auf Herbst 2013 angesetzt, mit einer Fertigstellung rechnete man Ende 2014.

Die Bauverhandlung vergangene Woche ist positiv verlaufen.

Dieter Bitschnau

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