472 neue Typisierungen für Leukämiekranke

Vorarlberg / 10.10.2013 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Freiwillige Helfer für „Geben für Leben“ sowie „Stunde des Herzens“ waren viele Stunden mit vollem Engagement dabei.
Freiwillige Helfer für „Geben für Leben“ sowie „Stunde des Herzens“ waren viele Stunden mit vollem Engagement dabei.

Bürs. (VN-sas) Im Zuge einer „Geben für Leben“-Bluttypisierungsaktion für Leukämiekranke konnten in der vergangenen Woche im Zimbapark in Bürs 472 neue Typisierungen durchgeführt werden.

„Geben für Leben“-Obfrau Susanne Marosch freute sich besonders über den Besuch von Gesundheitslandesrat Christian Bernhard. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass uns auch von der politischen Seite der Rücken gestärkt wird“, so Marosch. Und richtet sogleich einen Wunsch an den Bund: „Wer weiß, vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem unser Gesundheitsministerium einen Teil der Typisierungskosten übernimmt. Dann müssten wir nicht vor jeder Aktion zuerst viele Monate Geld sammeln.“ Eine Volltypisierung kostet 102 Euro – „bei einer Milliarde Euro Budget laut Minister Stöger müsste das doch machbar sein“, fügt Marosch hinzu.

Für die Aktion im Zimbapark konnten Marosch und die Helfer von „Geben für Leben“ und „Stunde des Herzens“ wieder zahlreiche Spender und Sponsoren ob der guten Sache überzeugen. „Ein großes Dankeschön auch an das Team vom Zimbapark, das uns die Aktion ermöglicht hat.“

Nicht unerwähnt lassen will die Obfrau den Besuch des neuen türkischen Generalkonsuls Hasan Erkan mit seiner Gattin – auch sie ließen sich typisieren. „Das ist großartig. Wir brauchen noch viele türkische Spender, da derzeit im Land einige Türken von der Krankheit betroffen sind. Für die Patienten passen am ehesten Spender der gleichen ethnischen Zugehörigkeit“, erklärt Marosch. „Ich hoffe sehr, dass neue passende Spender gefunden und Leben gerettet werden können. Ihr alle gebt den Leukämiepatienten sehr viel Hoffnung“, richtet sie einen Appell an alle Helfer.

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