Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 11.10.2013 • 16:53 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Gisela Eder (75)

Feldkirch. In der Schießstätte 4 vollendet morgen am Sonntag die Kunstmalerin Frau Gisela Eder ihr 75. Lebensjahr. Sie kam als zweites Kind in Eisemroth/Hessen am Fuße des Westerwaldes zur Welt. Gerne hätte Gisela eine Lehre im Verkauf gemacht, aber die finanzielle Situation der Eltern erforderte, dass sie mit 14 Jahren in einer Zigarrenfabrik im Akkord arbeiten musste. Mit 16 Jahren kam sie in die Fremde. Nach einer ganzen Tagesfahrt mit der Bahn landete sie in Wuppertal, wo sie Arbeit fand. Gisela war schon immer sehr wissbegierig und besuchte nach getaner Arbeit Weiterbildungskurse in verschiedenen Bereichen. Bald schon fand sie als Büroangestellte eine Anstellung in der BRD. Als Grenzgängerin, sie wohnte damals in Österreich, arbeitete sie unter anderem einige Zeit in Bayern.

1963 gründete Gisela im Ländle eine Familie, das ihr bald zur zweiten Heimat wurde. Sie ist Mutter von zwei Töchtern und vier Enkelkindern.

Schon in jungen Jahren zeigte sich bei ihr eine kreative Veranlagung. Nach der Pensionierung konnte sie sich endlich ihrer ­wahren Berufung, der Malerei, widmen. Sie vervollständigte ihre Kunst durch fachkundige Aus­bildung bei namhaften Künstlern. „Malen ist für mich echte ­Leidenschaft, das Experimentieren mit Farben vermittelt mir eine positive Energie, die sich in meinen Bildern reflektiert“, sagt die Jubilarin, die ihre Bilder in verschiedenen Maltechniken erstellt.

Frau Eder ist ein humorvoller und toleranter Mensch und stets offen für alles Neue. Sie konnte schon in verschiedenen Ausstellungen ihre Kunst präsentieren. Einige Ausstellungen sind heuer noch geplant und werden sicher Beachtung finden.

Wir wünschen der Jubilarin weiterhin viel Erfolg bei ihrem künstlerischen Wirken und gratulieren aufs Herzlichste.

Theresia Spiegel (90)

Dornbirn. Mit starkem Willen und viel Einfühlungsvermögen hat Frau Theresia Spiegel geb. Metzler in allen Situationen ihr Leben positiv bewältigt. Sie vollendet heute in geistiger Frische ihr 90. Lebensjahr. Sie verbrachte eine schöne Jugend an ihrem Geburtsort in Schwarzenberg. Vor dem Krieg war sie als Kindergärtnerin angestellt. Leider dauerte diese Arbeit, die ihr viel Freude bereitete, nicht lange, denn „Resi“ wurde als Kriegsdiensthelferin eingesetzt. Als ihre Mutter schwer erkrankte, durfte sie nach Hause und führte dort neben der Pflege auch den gesamten Haushalt. Als sie 1952 Johann Spiegel aus Dornbirn-Hatlerdorf ehelichte, begann für sie eine schöne Zeit. Theresia wurde Mutter von vier Söhnen, die sie liebevoll und fürsorglich aufzog. Als talentierte Näherin fertigte sie fast alle Kleidungsstücke für ihre Söhne selber an. Die harmonische Ehe wurde durch den plötzlichen Tod des Gatten 1989 leider beendet. Auch der frühe Tod von Sohn Wilfried im Jahr 2004 war für die Jubilarin ein schwerer Verlust. Theresia ist ein toleranter Mensch und sehr gesellig. Leider ist sie seit vier Jahren auf Hilfe angewiesen, die sie vom Krankenpflegeverein und den Söhnen Elmar, Bernhard und Kurt bekommt. „Früher hat die Mutter uns verwöhnt, heute möchten wir ihr einen schönen Lebensabend ermöglichen und für sie da sein“ ist die Aussage der Söhne. Trotz ihrer körperlichen Behinderung hat sich Resi ihren Humor bewahrt und vermittelt einen zufriedenen Eindruck. Seit vielen Jahrzehnten ist Frau Spiegel treue Leserin der VN und wird sich daher sicher über einen Geburtstagsgruß in ihrer Zeitung freuen. Der Jubilarin Frau Theresia Spiegel wird aufs Herzlichste gratuliert!

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