Sportwagenfahrer geriet ins Visier der Fahnder

Vorarlberg / 14.10.2013 • 21:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

23-Jähriger hatte Führerschein in Tschechien gekauft.

lindau. (VN) Ein 23-jähriger türkischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Vorarlberg ist in Lindau mit seinem Sportwagen in eine Fahndungskontrolle geraten. Als der Audi-TT-Fahrer angab, einen tschechischen Führerschein zu besitzen, diesen aber verloren zu haben und sich zunehmend in Widersprüche verwickelte, wurden die Beamten stutzig.

Als Fälschung erkannt

Wie sich später herausstellte, hatte der junge Mann seinen Schein offenbar in Tschechien um eine vierstellige Summe „erworben“. Die Freude über das Dokument währte aber nur kurz: Während eines Heimaturlaubs geriet der Bursche in eine Kontrolle. Die türkischen Behörden erkannten das Dokument als Fälschung, kassierten es ein und forderten „Bußgeld“.Der 23-Jährige nahm daraufhin allerdings erneut Kontakt zu seinem Lieferanten auf, beklagte die schlechte Qualität und forderte Ersatz, teilte die bayerische Polizei gestern mit.

Ersatz bestellt

Gegen eine weitere vierstellige Nachzahlung war diese „Ergänzungslieferung“ dann offenbar auch kein Problem. Gegenüber den Lindauer Fahndern gab der Sportwagen-Fahrer an, diesen Führerschein in einer Disco verloren zu haben.

Neben der Verkehrsstraftat des Fahrens ohne Führerschein wird sich der Wahl-Vorarlberger nach Polizeiangaben nun auch wegen des Verschaffens von falschen Urkunden verantworten müssen.

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