Weitere Umwidmung am Pfänderhang genehmigt

Vorarlberg / 16.10.2013 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. (hapf) Die Bregenzer Stadtvertretung gab einer weiteren Umwidmung in Bauland am Pfänderhang grünes Licht. Erweitert wurde in diesem Zusammenhang auch die im Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) festgelegte Siedlungsgrenze.

Seit Jahren ist die Familie Boss-Schneeweiss darum bemüht, ihr Grundstück am Pfänderhang als Bauland gewidmet zu bekommen. Eine Parzelle entlang der Straße „Im Rebgärtle“ ist bereits als Wohngebiet gewidmet. Das nun umgewidmete 2810 Quadratmeter große Grundstück war bisher jedoch als Landschaftsgebiet ausgezeichnet und fiel auch in die im REK festgeschriebene Siedlungsgrenze. Wie Bürgermeister Markus Linhart mitteilt, ging der Umwidmung eine positive Stellungnahme des Unabhängigen Sachverständigenrats voraus. Doch gab es demnach Auflagen dazu: So muss der Mindestabstand des neuen Wohngebiets zum angrenzenden Wald 30 Meter betragen, die hangseitige Restfläche mit 12.240 Qua­dratmetern wurde zudem als „Freifläche Freihaltegebiet“ gewidmet.

Familie Boss zeigte sich über die Entscheidung erleichtert, ist aber mit der Lösung nicht vollends zufrieden. „Mehr als 30 Jahre bemühten wir uns um die Umwidmung.“ Doch empfinde man „gegenüber anderen Eigentümern, die ihre Grundstücke bis zum Waldrand nutzen können, eine Ungleichbehandlung“.

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