Bilanz: Weniger Verletzte und Tote auf den Straßen

Vorarlberg / 17.10.2013 • 21:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bilanz: Weniger Verletzte und Tote auf den Straßen

Schlechtes Wetter und Präventionsmaßnahmen der Polizei dürften zum Unfallrückgang beigetragen haben.

schwarzach. (VN-mef) Schlechtes Wetter hat auch seine positiven Seiten: weniger Unfälle, Verletzte und Tote auf den Straßen. „Der lange, kalte Winter sowie frühe Ostern und Pfingsten mit geringem Verkehrsaufkommen dürften zum deutlichen Unfallrückgang im ersten Halbjahr beigetragen haben“, teilten die Mitarbeiter der Statistik Austria gestern in einer Aussendung mit.

In Vorarlberg passierten im ersten Halbjahr insgesamt 775 Verkehrsunfälle. 950 Menschen wurden dabei verletzt, fünf kamen ums Leben. Österreichweit verringerte sich die Zahl der Unfälle gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um zehn Prozent. In Vorarlberg verzeichnete die Statistik Austria gar einen Rückgang der Unfälle um 22 Prozent. 2012 waren noch 998 Unfälle mit 1178 Verletzten und zehn Todesopfern verzeichnet worden.

Chefinspektor Helmut Moosbrugger von der Vorarlberger Verkehrspolizei erklärt den hohen prozentualen Rückgang vor allem damit, dass die absolute Zahl der Verkehrsunfälle im Land generell niedrig sei. „Deshalb machen sich auch besonders schwere Unfälle sowie Wettereffekte gleich bemerkbar“, erklärt der Polizist. „Die rückläufigen Zahlen können aber natürlich insgesamt auf jeden Fall als erfreulich bezeichnet werden.“ Neben der längeren Kälteperiode sieht Moosbrugger auch die Präventionsmaßnahmen der Polizei bestätigt. „Es wird mehr kontrolliert. Mehr Alko-Vortests werden durchgeführt.“ Was in weiterer Folge dazu führt, dass der eine oder andere Promillesünder oder Raser rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen wird. Für die Verkehrspolizei erfreulich: Passierten im ersten Halbjahr 2012 noch 94 Alko-Unfälle mit 114 Verletzten und zwei Toten, sanken die Zahlen heuer auf 50 Unfälle mit 64 Verletzten und einem Todesopfer.

Es wird mehr kontrolliert. Mehr Alko-Vortests werden durchgeführt.

helmut moosbrugger

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