Handlungsfeld Wohnen und Integration

Vorarlberg / 17.10.2013 • 20:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bludenz. Die positive Entwicklung des seit einem Jahr laufenden Projekts „Interkulturelle Siedlungsarbeit – Tränkeweg“ hat in der Stadt Bludenz überzeugt. Für Stadtchef Mandi Katzenmayer, Vizebürgermeisterin Carina Gebhart, den Bludenzer Integrationsausschuss sowie den Geschäftsführer der Alpenländischen Heimstätte Vorarlberg, Wilhelm Muzyczyn, steht das Projekt inzwischen außer Frage. Die Wohnanlage Tränkeweg mit 141 Wohneinheiten und über 380 Bewohnern ist eine der größten gemeinnützigen Wohnungsanlagen in Bludenz. Aufgrund des hohen Anteils an Siedlungsbewohnern mit Migrationshintergrund bestand vor dem Projektstart eine ungleiche Verteilung dieser Menschen im Sozialraum. Die Folge war eine soziale Abtrennung. Der ungerechtfertigt schlechte Ruf der Wohnanlage ließ die Stadt aktiv werden. Inzwischen ist viel geschehen: Neben Aktivitäten wie Gymnastikkursen und Bastelrunden gibt es fünf Tage in der Woche organisierte Siedlungsarbeit u.a. mit Sport- und Freizeitangeboten durch die Offene Jugendarbeit sowie Orientierungs-/Inklusionshilfen. Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt Bildung eingerichtet.

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