Irmengard Reischl und Erich Pedot feiern ihren 90. Geburtstag

Vorarlberg / 17.10.2013 • 17:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gemeinsam wird bei Kaffee und Kuchen gefeiert.
Gemeinsam wird bei Kaffee und Kuchen gefeiert.

Feldkirch Levis-Tosters. Erich Pedot besucht heute seine Zwillingsschwester Irmengard Reischl im „Haus Tosters“, um mit ihr bei Kaffee und Kuchen gemeinsam den 90. Geburtstag zu feiern.

Aufgewachsen sind die beiden zusammen mit zwei weiteren Geschwistern in Feldkirch, zuerst am Fuße der Schattenburg, später im Eigenheim am Ardetzenberg.

Nach der Schule absolvierte Irmengard eine Ausbildung zur Schneiderin/Näherin bei Peter Mayer in Götzis und blieb dort bis zur Pensionierung. Mit ihrem Ehemann Karl Reischl errichtete sie in Bangs ein Einfamilienhaus. Die Ehe blieb kinderlos, Karl verstarb auch viel zu früh. Der Garten rund ums Haus war für Irmengard ihr Paradies. Mit viel Liebe und Aufwand pflegte sie die vielen Sträucher und Blumen. Als die Kräfte dafür nicht mehr ausreichten übersiedelte sie zuerst ins „Haus Nofels“ und später dann ins „Haus Tosters“, wo sie ihren Lebensabend verbringt. Noch immer betont sie bei jeder Gelegenheit stolz, die „Ältere“ zu sein und somit einen kleinen Bruder zu haben.

Erich absolvierte die Fachschule für Elektrotechnik in Bregenz. Anschließend wurde er zur Wehrmacht eingezogen, wo er vier Jahre im Einsatz war, davon zwei in Russland. Nach dem Krieg ging er zu den ÖBB, wo er bis zur Pensionierung in der Werkstätte Bludenz tätig war. 1949 heiratete er seine Hildegard geborene Loacker aus Rankweil, wo sie dann auch wohnten und zwei Söhne bekamen. Inzwischen schaut Opa Erich liebevoll auf fünf Enkel und vier Urenkel. 1965 übersiedelte die Familie nach Feldkirch-Levis. Nach seiner Pensionierung entdeckte Erich den Sport für sich. Praktisch täglich war er auf dem Fahrrad, in seinem 80. Lebensjahr schaffte er 9862 dokumentierte Kilometer. Im Winter zog es ihn unwiderstehlich zum Skifahren nach Gapfohl. Leider geht beides seit rund zwei Jahren nicht mehr.

Der plötzliche Tod seiner Gattin 2008 traf ihn hart. Trotzdem führte er den Haushalt selbstständig weiter und schafft dies mit geringer Unterstützung durch MOHI, seinen Kindern und Schwiegerkindern noch heute. Dem Geschwisterpaar wird aufs Herzlichste gratuliert.

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