Freiheitliche fordern mehr Tarif-Flexibilität

Vorarlberg / 18.10.2013 • 18:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN-mig) Das neue Tarifsystem des Verkehrsverbunds Vorarlberg (VVV) hat unter den Pensionistenverbänden und der Armutskonferenz zuletzt für viel Kritik gesorgt. Auch unter den politischen Parteien sind die neuen Tarife nicht unumstritten. So hätten die Diskussionen rund um die Seniorentarife erfreulicherweise rasch zu Verbesserungen geführt, so Dieter Egger, FPÖ-Landesobmann, in einer Aussendung. „Dennoch sollte das Angebot gerade für Pensionisten noch flexibler gestaltet werden. Ich halte es daher für angebracht, dass die Jahreskarten übertragbar sind und die ÖBB-Vorteilscard für VVV-Tarife gültig ist“, so Egger weiter.

Für die Freiheitlichen hat der Verkehrsverbund mit den Nachbesserungen gezeigt, dass man sich der Verantwortung für ältere und sozial schwache Menschen durchaus bewusst sein. Das vorhandene Angebot sei jedoch noch ausbaufähig. „Mit der Möglichkeit der Übertragbarkeit sowohl von Jahreskarten als auch der Gültigkeit der ÖBB-Vorteilscard für Senioren könnte die Flexibilität der älteren Generation nochmals gesteigert werden“, so Egger weiter. Er habe dies im Rahmen der Budgetverhandlungen deponiert und von Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser eine entsprechende Prüfungszusage erhalten.

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