Afrika hautnah erleben

Vorarlberg / 21.10.2013 • 19:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der ehrenamtliche Einsatz macht sich für vier HLWA-Schülerinnen bezahlt.

Feldkirch. Jausenverkäufe, Herbstmärkte, Benefizabende, Konzerte, Aufführungen – die Liste der Aktivitäten, mit denen sich die Schülerinnen der 5HLWA-Klasse am Institut St. Josef in den vergangenen fünf Jahren ins Zeug legten, ist lang. Ihre Mission: Die ehrenamtliche Arbeit von Dr. Bruno und Marlene Renner in Äthiopien zu unterstützen.

Dieser Tage heißt es für vier der Schülerinnen samt Klassenlehrerin Koffer packen. Als Belohnung für ihren Einsatz dürfen sie eine Woche lang vor Ort erleben, wohin ihre jährlich rund 10.000 Euro an Spenden ­geflossen sind. „Am Tag des Weihnachtsgottesdienstes in der Schule haben Marlene und Bruno uns immer von ihren Reisen und den Fortschritten in den äthiopischen Krankenstationen erzählt. Umso mehr freue ich mich nun, selbst mit nach Äthiopien fliegen zu dürfen, um mir mein eigenes Bild von der Kultur, den Menschen, ihrer Arbeit und Lebensweise zu machen“, erzählt Lea-Maria. Die Initialzündung für die Projektunterstützung kam von Klassenlehrerin Nancy Beck-Maas. „Wir waren sofort Feuer und Flamme und überlegten, wie wir ihr bei diesem Vorhaben am besten helfen könnten.“ Welche der insgesamt 29 Schülerinnen mitreisen dürfen, wurde durch ein faires Auswahlverfahren entschieden: Die Klassenkameradinnen waren aufgerufen, die zwei Engagiertesten in ihren Reihen zu nominieren. Am Ende lagen vier Schülerinnen sehr eng beieinander, dass sich Bruno Renner entschied, alle vier sowie Pädagogin Nancy Beck-Maas nach Afrika mitzunehmen.

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