D’Gass in Hohenems nimmt Form an

Vorarlberg / 28.10.2013 • 20:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Arbeiten an Tiefgarage und Keller des 5,4-Millionen-Euro-Bauprojektes sind bereits gut vorangeschritten. Fotos: Walser
Die Arbeiten an Tiefgarage und Keller des 5,4-Millionen-Euro-Bauprojektes sind bereits gut vorangeschritten. Fotos: Walser

Baumeisterarbeiten für Großprojekt auf dem Beck-Areal sind gut fortgeschritten.

Hohenems. (VN-bem) Schmale Treppen führen durch das rund 200 Jahre alte „Beck“-Wohnhaus in der Hohenemser Marktstraße 28-30. Bunt gemusterte Tapeten zeugen aus früheren Zeiten. Noch zieren sie die historischen Wände aus Holz und Riegelwerk. Bald werden die Wände jedoch in Absprache mit dem Denkmalamt in ihren Urzustand gebracht und restauriert. Diese Woche starten die Rückbauarbeiten mit Abbau der Trockenbauwände und abgehängten Decken. Grünes Licht vom Denkmalamt für das Vorhaben gab es bereits. Das denkmalgeschützte Haus, das ursprünglich aus zwei Gebäudeteilen bestand, soll zu einem architektonischen Schmuckstück werden, ist Markus Schadenbauer-Lacha vom Projektentwickler Lacha & Partner bei der Baustellenbegehung auf dem Beck-Areal mit den VN überzeugt.

An weiterer Stelle sind die Abbrucharbeiten der alten Werkstatt, die Aushub- sowie Pilotierungsarbeiten für das insgesamt rund 5,4 Millionen-Euro-Bauprojekt auf dem Beck-Areal in zentraler Lage bereits fertiggestellt. „Eine Herausforderung war die komplizierte Absicherung der Baugrube. Der Aushub für die Tiefgarage mit 24 Pkw-Plätzen und den Keller der neuen Liegenschaften wurde bis zur Hausmauer des Nachbargebäudes durchgeführt“, erklärt Schadenbauer-Lacha. Er weiß die Nachsicht der Anrainer zu schätzen. Ein weiterer mittlerer neu entstehender Baukörper wird in Massivbauweise mit einem Satteldach und modernen Dachgaupen ausgeführt.

Realisiert wird auf der insgesamt rund 2000 Quadratmeter großen zusammenhängenden Baufläche zudem an der Schlossbergstraße 9/9a ein modernes Mehrfamilienwohnhaus – mit Single- und Familienwohnungen – in zwei Obergeschoßen und einem einstöckigen Verbindungshaus. Inkludiert wird im Erdgeschoß eine 85 Quadratmeter große Geschäftsfläche für einen Dienstleister. Insgesamt entstehen auf dem Areal 1870 Quadratmeter Nutzfläche mit 21 Wohnungen, fünf Büros und zwei Ladenlokalen. Die Fertigstellung des neuen Quartiers soll Ende 2014 erfolgen.

Eine Herausforderung war die komplizierte Absicherung der Baugrube.

Markus Schadenbauer-Lacha, Projektentwickler
Die Liegenschaft wird auch an das Nahwärmenetz der Stadt angeschlossen. Die Gebäude Marktstraße 28-30 werden restauriert und saniert.
Die Liegenschaft wird auch an das Nahwärmenetz der Stadt angeschlossen. Die Gebäude Marktstraße 28-30 werden restauriert und saniert.

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