Junge Mutter verlor plötzlich Unterstützung

Vorarlberg / 29.10.2013 • 22:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dr. Gottfried Feurstein
Dr. Gottfried Feurstein

Bregenz. (VN-tm) Eine junge Mutter wandte sich an den VN-Ombudsmann. Sie hat kurz vor ihrer Matura eine Tochter zur Welt gebracht. Der Vater wohnt in Deutschland und will nichts mit Mutter und Kind zu tun haben. Nun erhielt sie die Mitteilung, dass ihr Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld nicht mehr gewährt werden können. Der Grund: Es sei nicht geklärt, inwieweit der Kindesvater zum Bezug einer Familienleistung im Ausland berechtigt ist.

So nahm das Unglück seinen Lauf: Da Familienbeihilfe und Kinderbetreuung nicht mehr gewährt wurden, wurde auch die Krankenversicherung für das Kind gelöscht. Seit Mitte September hatte das Baby keine gültige e-card mehr. Die Mutter des Kindes ist bei ihrer Mutter mitversichert, weil sie noch Schülerin ist. Mit der zuständigen Krankenversicherung konnte der VN-Ombudsmann nun kurzfristig klären, dass das einjährige Kind bei seiner Großmutter mitversichert wird. Etwas schwieriger gestaltet sich der Nachweis über die Familienleistungen. Aber Dr. Gottfried Feurstein ist zuversichtlich, dass auch diese Frage in absehbarer Zeit geklärt werden kann und die junge Mutter die notwendige finanzielle Unterstützung erhält.

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