Überhitzte Herdplatten hielten Feuerwehren in Atem(schutz)

Vorarlberg / 18.03.2014 • 22:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Brandobjekt in Dornbirn-Haselstauden. Vorsichtshalber mussten drei Personen aus den benachbarten Wohnungen evakuiert werden.
Das Brandobjekt in Dornbirn-Haselstauden. Vorsichtshalber mussten drei Personen aus den benachbarten Wohnungen evakuiert werden.

Vergessene Töpfe führten gestern in Dornbirn und Lustenau zu drei Küchenbränden.

Dornbirn, Lustenau. (VN-gs) Gegen 10.10 Uhr begann es in der Küche einer Wohnung in Dornbirn-Haselstauden zu qualmen. Rauch stieg alsbald aus den Fenstern. Nachbarn bemerkten das – und sofort waren die Einsatzkräfte alarmiert. Sie rückten mit 36 Mann der Feuerwehr Dornbirn, vier Polizeistreifen mit sechs Beamten, einem Rettungswagen sowie zwei Mann der illwerke vkw an.

Kater entkam

Glücklicherweise hielt sich beim Brandausbruch niemand in der Wohnung auf. Mit Ausnahme eines Katers. Doch dem gelang es, noch rechtzeitig das Weite zu suchen. Die Feuerwehrmänner dämmten die Flammen unter Einsatz von Atemschutz rasch ein. Während der Löscharbeiten mussten vorsichtshalber drei Personen aus benachbarten Wohnungen evakuiert werden. Es wurde niemand verletzt. Wie die Polizei berichtete, war von den Bewohnern offenbar ein Topf auf einer eingeschalteten Herdplatte vergessen worden. Das führte zum Ausbruch des Feuers und zu einem Sachschaden in unbekannter Höhe. Er dürfte jedoch beträchtlich sein, immerhin wurde die Küche komplett zerstört.

Etwa zur gleichen Zeit, ebenfalls in Dornbirn, brannte in einer weiteren Wohnung ein vergessener Kochtopf. Der Bewohner konnte das Feuer noch selbst mit einer Decke ersticken, dennoch rückte die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen an. Nur wenig später, gegen 12 Uhr, kam es sozusagen zu einem Paralleleinsatz in der Kellerackerstraße in Lustenau. Dieselbe Ursache, dieselben Umstände. Auch hier hatten Bewohner eines Mehrparteienhauses ihr Domizil kurz verlassen und dabei vergessen, die Herdplatte unter einem Topf auszuschalten.

Und auch hier waren es die Nachbarn, die qualmende Rauchschwaden entdeckten und die Feuerwehr zu Hilfe riefen. Sie war nur wenige Minuten später mit 35 Mann und sechs Fahrzeugen zur Stelle, und mit ihnen sechs Polizeibeamte und ein Notarztwagen.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf das Gebäude ausbreitete. Dach und Kamin wurden sicherheitshalber kontrolliert. Der Brand war bald gelöscht, Personen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Bei dem Brand in Lustenau wurde die Küche durch das Feuer schwer beschädigt.  Fotos: VOL.AT/Rauch
Bei dem Brand in Lustenau wurde die Küche durch das Feuer schwer beschädigt. Fotos: VOL.AT/Rauch