Mit Begeisterung beim neuen Bürgerforum dabei

Vorarlberg / 17.04.2014 • 21:33 Uhr / 22 Minuten Lesezeit

Unzählige Vorarlberger haben ihre Anliegen deponiert, viele Probleme wurden bereits gelöst.

schwarzach. (VN) Knapp einen Monat ist es her, seit die VN gemeinsam mit VOL.AT das „neue“ Bürgerforum Vorarlberg an den Start gebracht haben. In dieser kurzen Zeit haben viele Bürger die Chance genutzt und ihre Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit kundgetan. Die Palette reicht von gefährlichen Kreuzungen oder Fahrbahnschäden bis hin zu verdreckten Flussufern und anderen Umweltproblemen.

Dabei legen unsere Leser oft ein beeindruckendes Maß an Umsicht an den Tag: Kein Schlagloch, kein Glassplitter auf der Straße oder defekte Türklinke entgeht ihner Aufmerksamkeit. Fast 200 Meldungen kamen in den letzten Wochen zustande, die ihrerseits rund 500 Mal kommentiert und mehrere Tausend Mal mittels „Daumen rauf“ bzw. „runter“-Funktion bewertet wurden. Weit über 5.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger haben die neue App schon auf dem Handy – und es werden jeden Tag mehr.

Besonders erfreulich ist, dass mittlerweile viele Städte und Gemeinden das Potenzial des Bürgerforums als Kommunikationsplattform erkannt haben. So treten Gemeindebedienstete via Forum direkt mit den Bürgern in Kontakt und führen dringende Probleme schnellen und effizienten Lösungen zu.

Die Redaktionen von VN und VOL.AT sorgen außerdem dafür, dass die Sorgen der Bürger wirklich ernst genommen werden – indem sie immer wieder nachfragen und nachhaken. So lange, bis ein allgemein akzeptables Ergebnis erzielt werden konnte.

Die kostenlose Handy-App für iPhones und Android-Smartphones stellt dabei einen Riesensprung nach vorne dar. In wenigen Schritten können Sie uns Ihr Anliegen mit Foto und kurzer Beschreibung zukommen lassen. Die Adresseingabe können Sie manuel oder bequem per GPS vornehmen. Augenblicke später finden Sie Ihre Meldung dann auf unserer Internetseite bürgerforum.vol.at. Und von da ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Lösung des Problems, wie unsere Zusammenstellung zeigt.

Bezirk Bregenz

Bregenz
Wertstoffinsel. Bruno Wüstner meldete im Bürgerforum: Die bisher am Haldenweg/Einfahrtstor Riedenburg gelegene Wertstoffinsel soll im Interesse der Bewohner des neuen Nobel-Wohnblocks entfernt und zweihundert Meter weiter, ebenfalls am Haldenweg, als Ergänzung zum bestehenden Grünschnittcontainer neu errichtet werden. Mit dem Beschluss im Stadtrat, die Sammelstelle an das westliche Ende des Haldenweges bei der Bahnunterführung zu verlegen, konnte dem Anliegen im Bürgerforum Rechnung getragen werden.


Straßensanierung. Eine Straßensanierung hatte seit Wochen den Verkehr beim Riedenburger Bahnhof in Bregenz behindert. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen, der Weg ist wieder ungehindert passierbar.

Alberschwende
Unübersichtlich. „Vom Achrain kommende Linksabbieger haben es in Alberschwende schwer. Man sieht nicht, ob da was kommt. Ein Verkehrsspiegel würde helfen“, meldete ein Bürgerforumsteilnehmer. „Wir sind schon an der Sache dran. Wir sind mit einem Sachverständigen auf der Suche nach dem geeigneten Spiegel“, so Walter Canaval vom Bauamt.

Gaißau
Gassi-Säcklein. Im Gebiet Teilstraße-Ofenstraße mangelt es an Gassi-Säcklein. „Ein zusätzlicher solcher Spender ist bereits seit einiger Zeit für die hintere Ofenstraße geplant und wird bald aufgestellt“, so die Gemeinde.

Hard
Müll am Gerbebach. Der Gerbebach werde leider permanent von Anrainern als Müllentsorgung für Haus- und Gartenabfälle verwendet, heißt es im Bürgerforum. Manfred Flatz vom Umweltamt der Gemeinde kennt das Problem. Nach den Beschwerden habe man sofort reagiert. Der Bach wird regelmäßig gereinigt.
Missachteter Zebrastreifen. Auf einem Abschnitt der Hofsteigstrasse (zwischen Rheinstraße und Wallstraße ) wird der Zebrastreifen prinzipiell übersehen bzw. von den viel zu schnell fahrenden Autos gar nicht beachtet. Die Marktgemeinde Hard hat den Harder Polizeiposten bereits ersucht, hier regelmäßig zu kontrollieren.

Mehr Sicherheit. Armin K. wünschte sich einen Radweg für die Lustenauer Straße zwischen Hard und Lustenau, um die Sicherheit der Radfahrer, aber auch möglicher abendlicher Nachtschichtbesucher zu erhöhen. Hard plant bereits einen Radweg abseits der L 203 auf der anderen Seite des Rheindamms. „Die Machbarkeitsstudie ist erstellt, die ersten Vermessungen durchgeführt“, erklärt Bernhard Kathrein vom Bauamt Hard. Derzeit laufe die Ablöse der dafür notwendigen Grundstücke. Bis wann der Radweg umgesetzt werden kann, ist jedoch noch offen.

Hörbranz
Kaputt. Ein Hörbranzer meldete, dass eine Solarstraßenlampe defekt war und deshalb schlechte Sicht herrschte. Die Marktgemeinde hat sich um das Problem gekümmert, die Lampe wurde innerhalb kürzester Zeit repariert.

Lauterach
Gefährlich. Eine für Fußgänger gefährliche Situation gibt es beim Zebrastreifen bei der Bushaltestelle Hasenfeldgasse. Die Marktgemeinde hat sich das Problem angeschaut: „Der Fußgängerübergang ist aufgrund der Nähe zur Linksabbiegespur der Betriebsanlage Gebrüder Weiss gefährlich, weil querende Personen von den vor dem Zebrastreifen wartenden Lkw verdeckt und von den Fahrzeuglenkern in Fahrtrichtung Zentrum erst wahrgenommen werden, wenn sie in der Fahrbahnmitte vor dem Lkw auftauchen“, so Marc Anders, der Leiter der Abteilung Infrastruktur in Lauterach. „Wir führen nun Gespräche mit dem Land als Straßenerhalter, um eine Verlegung des Schutzwegs in Richtung Norden zu erreichen.“ Auch Maßnahmen zur besseren Wahrnehmung des Schutzwegs werden erwogen.

Lingenau
Gehsteigproblem. Die Hittisauer Straße ist sehr gefährlich für Fußgänger und Radfahrer, hier fehlt ein Gehsteig. Deswegen ist die Verlängerung des Gehsteigs Richtung Hittisau in Lingenau schon länger ein Thema. „Gerade erst vor Kurzem habe ich wieder ein längeres Gespräch mit einem betroffenen Anrainer geführt und ihm zugesichert, dass dieses Jahr jedenfalls die Grund­ablöse für den erforderlichen Grund durchgeführt wird. Die Ausführung des Gehsteigs selber wird mittelfristig angedacht“, so Bürgermeisterin Annette Sohler. Es werden auch Gespräche mit dem Landesstraßenbauamt geführt.

Lochau
Schlossweg. Der Schlossweg, eine beliebte Fußwegverbindung von der Hofriedenstraße hinauf zum Schloss Hofen, war im oberen Teil sehr ausgewaschen, und wartete auf die Frühjahrsinstandsetzung. Nach der Meldung im Bürgerforum hat der Wirtschaftshof der Gemeinde Lochau sofort reagiert und bereits tags darauf den viel begangenen und beliebten Schlossweg neu eingekiest.

Fehlender Spiegel. „Die Abzweigung von der Bahnhofstraße in die Tannestraße ist für Radfahrer sehr gefährlich. Ein Verkehrsspiegel würde die Situation sehr entschärfen“, regte Ute Rigg im Bürgerforum an. Die Gemeinde informiert, dass der neue Verkehrsspiegel bereits bestellt ist und umgehend angebracht wird.

Müll im Schwimmbad. Im Lochauer Schwarzbad häuft sich wieder der achtlos weggeworfene Müll. Der Gemeinde ist dieses Problem hinlänglich bekannt. Schon jetzt sind die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes jeden Montag, Mittwoch und Freitag in Lochau unterwegs, um aufzuräumen. Im Sommer ist der Aufräumdienst täglich, auch Samstag und Sonntag, entlang des Lochauer Bodenseeufers, im Besonderen im Schwarzbad, im Arbeitseinsatz.

Schwarzenberg
Verdreckte Bushaltestelle. Die Bushaltestelle am Bödele ist oft vermüllt. Hier gibt es keinen Papierkorb. Die Gemeinde hat den Bauhof angewiesen, die notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Wolfurt
Bauarbeiten. Die Wälderstraße ist wegen Bauarbeiten nur einseitig befahrbar. Im Zuge der Neuerrichtung der alten Wasserleitung und des Projektes Hochwasserschutzbau Ippachbach und Himmelreichbach wird der alte Gehsteig südseitig neu erstellt. Die Arbeiten dauern bis 9. Mai.

Bezirk Dornbirn

DORNBIRN
Verstellt. Ein Bürgerforumsteilnehmer wies darauf hin, dass bei der Unterführung bei der Siegfried-Fußenegger-Straße in Dornbirn die Spiegel zu klein oder falsch eingestellt sind. Die Stadt Dornbirn reagierte auf den Hinweis, justierte die Spiegel neu und erklärte, dass sich solche Einrichtungen aufgrund von Erschütterungen öfter leicht verstellen.

Fußgängerunterführung. Daniel Gerniak bemerkte im Bürgerforum, dass die Fußgängerunterführung beim Billa im Dornbirner Hatlerdorf verschmutzt und verschmiert, sowie die Beleuchtung defekt ist. Die Stadt überprüfte daraufhin die Unterführung und teilte mit, dass diese regelmäßig gereinigt wird und die Beleuchtung erst im Herbst 2013 saniert wurde.

Abfälle an der Ach. Kathrin Peter ärgerte sich über den vielen Müll entlang der Dornbirner Ach. „Neben Informationen im Gemeindeblatt hat die Stadt Mitarbeiter beauftragt, die an den schönen Wochenenden durch die Achauen gehen, die Anwesenden ansprechen, ihnen Informationsmaterial zukommen lassen und teilweise sogar Müllsäcke verteilen, damit die Gruppen ihren Müll sammeln und an den angegebenen Stellen deponieren können“, so das Statement der Stadt Dornbirn.

Radweg gefordert. Marianne ­Hamermann schlug einen Radweg im Bereich Industriegebiet Bobletten vor. Hier müssen sich Lkw, Autos, ­Rad­fahrer und Fußgänger einen schmalen Weg teilen. Die Stadt ­kündigte daraufhin einen provisorischen Radweg an, der binnen eines Jahres initiiert werden soll. Längerfristig sei ein permanenter Radweg geplant.

Hohenems
Glassplitter. Ein Bürgerforumsteilnehmer aus Hohenems merkte an, dass auf der Rheinstraße an der Ecke Rheinstraße/ Robert-Koch-Straße einige Glassplitter liegen und dies vor allem für Fahrradfahrer gefährlich ist. Die Stadt Hohenems reagierte und ließ die besagte Stelle kurz darauf reinigen.

Altpapier-Abholung. Leser Dieter Heidegger merkte an, dass die Altpapierabholung leider noch nicht so optimal funktioniert. Auf Nachfrage bei der Stadt Hohenems erfolgte die Leerung dann unverzüglich. Eine gestaffelte Leerung würde dem Ortsbild die Container-Schau ersparen. Die Stadt meldete daraufhin, dass die Leerung seit Beginn gestaffelt erfolgt, da es logistisch anders gar nicht möglich wäre.

Einbahnstraße? Auf wenig Gegenlieb stößt der Umfahrungsverkehr in der Kernstock Straße. Ein Leser fordert deswegen die Errichtung eines Kreisverkehrs. Martin Hölbliger von der Stadt Hohenems kennt das Problem, hält es aber für „objektiv betrachtet weit weniger groß“ als von manchen Anrainern empfunden. Dennoch: „Seitens der Stadtverwaltung ist angedacht, die Situation in den betroffenen Seitenstraßen gesamthaft zu erheben und zu untersuchen und Maßnahmen vorzuschlagen.“

Lustenau
Kreuzung. Ein Teilnehmer wies auf eine Gefahrensituation in Lustenau hin. „Will man von der Rheindorferstraße nach rechts auf die Roseggerstraße abbiegen, so nehmen einem die Autos, welche vor dem Schaufenster des Eckhauses parken dürfen, die Sicht.“ Gemeinderat Dietmar Haller merkte daraufhin an, dass die Kreuzung in den nächsten Wochen im Zuge von Umbauarbeiten entschärft wird.

Arbeiten am Bahnhof. Simone Grabher fragte nach, ob es möglich wäre, über die Arbeiten am Bahnhof Lustenau auf dem Laufenden gehalten werden zu können und fragte weiter, was alles gebaut wird. Die Marktgemeinde informierte daraufhin, dass Lärmschutzwände und eine Unterführung errichtet werden und die Anrainer weiteres Info-Material erhalten werden.

Bezirk Feldkirch

Feldkirch
Handyparken. Lukas Auer wünscht sich von der Stadt Feldkirch die Möglichkeit, auch mit dem Handy einen Parkschein lösen zu können. Das wurde bisher im Rathaus aus Kosten-Nutzen-Gründen nicht eingeführt, man wird sich aber nochmals mit dem Thema beschäftigen.

Defekte Lampe. Eine defekte Lampe in der Blasenberg-Gasse wurde von einer Bürgerin gemeldet. Als sich ein VN-Redakteur aus Feldkirch die Sache dann anschauen wollte, hatte sich das Ganze bereits erledigt. Die Heinzelmännchen von der Stadt waren wohl schneller.

Zufahrt LKH. Die Carinagasse als wichtige Zufahrtstraße zum Feldkircher Krankenhaus hat das Bürgerforum beschäftigt. Kritisiert wurde hier der schlechte Zustand des Straßenbelags, der gerade im Hinblick auf die hier erfolgenden Krankentransporte bemängelt wurde. Die Stadt wird dieses Jahr die Sanierungsplanung beginnen, um hier Abhilfe zu schaffen.


Kennzeichenerkennung? Eine Kameraanlage bei der Einfahrt in die Parkgarage zum Krankenhaus Feldkirch warf Fragen auf: Werden hier die Kennzeichen eingelesen und verstößt dies nicht gegen den Datenschutz? Andrea Marosi-Kuster von der Krankenhausbetriebsgesellschaft konnte beruhigen: Es gibt lediglich ein Bild zum Portier um allfällige Verkehrsprobleme am Schranken frühzeitig zu bemerken.

Altach
Schlaglöcher im Radweg. Eine Beschwerde über Schlaglöcher am Radweg von Altach Richtung Götzner Rheinhof wird gleich nach Ostern gelöst werden. Denn hier hat die Gemeindevertretung von Altach eine Sanierung und Asphaltierung beschlossen, die nach den Feiertagen umgesetzt werden soll.

Frastanz
Park and Ride. Fehlende Parkmöglichkeiten am Bahnhof Frastanz – wie von Robert Holzert kritisiert – sollen demnächst der Geschichte angehören. Die Erweiterung der Park- und Ride-Parkplätze in Frastanz ist geplant und steht kurz vor dem Abschluss. Die ÖBB ist in Verhandlungen mit dem Land Vorarlberg. Ein Vertragsabschluss wird in wenigen Wochen erwartet. Als Zielvorgabe nennt Bürgermeister Eugen Gabriel, dass bis Ende Juli eine erweiterter Park & Ride Parkplatz mit dreimal so vielen Parkplätzen entstehen soll.

Fahrradständer. Zum wiederholten Mal kritisierte Heidi Tiefenthaler die Tatsache, dass am Friedhof ein Fahrradständer fehlt. Auf VN-Anfrage versichert Bürgermeister Eugen Gabriel, dass man sich der Problematik annehmen und mit der Friedhofsverwaltung sprechen werde. Pfarrer Eugen Spieler erklärt, er wolle darauf „drängen“, dass das Anliegen gleich im Friedhofskomittee behandelt wird.

Götzis
Parksituation. In der Mittagszeit gab es auf der Durchzugsstraße „Am Garnmarkt“ immer wieder Falschparker, die während der Mittagspause den Gehsteig blockierten. Bürgermeister Werner Huber kündigte daraufhin verschärfte Kontrollen in diesem Bereich an.

Koblach
Schmutzig. Eine verunreinigte Unterführung am Fahrradweg an der Frutz wurde von einem Teilnehmer beklagt. Koblachs Bürgermeister Fritz Maierhofer versprach hier Abhilfe zu schaffen und betonte, dass man die Wege regelmäßig reinige.

Laterns
Fehlende Mittellinien. Bisher keiner Lösung zugeführt wurde ein Problem, das mehrere Forumsteilnehmer auf verschiedenen Straßen beklagt haben – die fehlenden Mittelleitlinien. Gesetzlich ist die Lage klar, wie wir mehrfach aus dem Landesstraßenbauamt erfahren haben – auf Straßen mit geringer Fahrbahnbreite gilt die Verpflichtung zum Fahren auf halbe Sicht. Mittellinien würden hier eine falsche Sicherheit vermitteln, die nicht gegeben sei.

Mäder
Geschwindigkeitsbeschränkung. Offene Türen rannte Mario Madlener mit seiner Forderung nach Tempo 30 im Ulimahd ein. Denn laut Bürgermeister Rainer Siegele diskutiere man hier bereits seit Längerem Maßnahmen für eine Verkehrsberuhigung in diesem Bereich. Ein Planungsbüro wurde vor Kurzem mit der Ausarbeitung von Maßnahmen beauftragt.

Rankweil

Fischköder. Herumliegende Angelhaken mit Tierfutterködern an den Baggerseen in Brederis gefährden laut Stefanie Filleböck die Sicherheit von Tier und Mensch. Ihr Hund wurde durch einen derartigen Köder verletzt. Dem Leiter der Fischereiaufsicht, Klaus Hofbauer, war auf Anfrage kein derartiger Fall bekannt. Er betonte aber, dass die Aufsicht regelmäßig unterwegs sei und darauf achte, dass kein Müll hinterlassen werde, von herumliegenden Ködern sei ihm aber nichts bekannt.

Trainingsparcours. Der Trainings­parcours am Schafplatz, der sich laut einem Bürgerforumsteilnehmer in einem desolaten Zustand befindet, wird laut Bürgermeister Summer im aktuellen Gemeindeblatt in den nächsten Tagen instandgesetzt. Die Geräte seien bereits seit Längerem bei der Agrar Rankweil bestellt. Außerdem sei ein Teil der Anlagen über den Winter wegen Holzschlägerungsarbeiten abgebaut worden.

Satteins
Müllsäcke. Die unzureichende Qualität der Gemeindemüllsäcke veranlasste Dieter Hochsteiner zu einem Eintrag im Bürgerforum. Dass die Qualität der Restmüllsäcke in den letzten Jahren nachgelassen habe, räumt Dino Ferrari seitens der Gemeinde ein. Die gute Nachricht: Inzwischen gibt es neue, wesentlich stärkere Säcke. Während die 40-Liter-Säcke bereits in Verwendung sind, ist von den alten 60-Liter-Säcken noch ein Restbestand übrig.

Zwischenwasser
Zu schnell. Dass die Geschwindigkeit in Muntlix oft übertreten wird, ärgerte einen Bürgerforumsteilnehmer. Diese Tempoverletzungen hängen laut Bürgermeister Kilian Tschabrun mit dem „Ausweichverkehr“ zusammen und sind damit Teil eines größeren Problems. Gemeinsam mit Verkehrsexperten will die Gemeinde nun die Situation in den Griff bekommen.

Bezirk Bludenz

Bludenz
Sicht. Da ihm der Kreuzungsbereich Tränkeweg-Klarenbrunnstraße zu unübersichtlich ist, regte ein Bürgerforumsteilnehmer an, „hier einen Verkehrsspiegel anzubringen“. „Der Kreuzungsbereich bietet genug Platz, um in aller Ruhe einen Überblick über die Verkehrssituation zu erhalten“, lautete die Reaktion seitens der Stadtpolizei. Ein Zugeständnis gibt es aber dennoch: Um dem erhöhten Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wird vorgeschlagen, die Vorrangregelung dieser Kreuzung zu ändern. Von der Stadtpolizei Bludenz werden die notwendigen Schritte eingeleitet.

Türklinke. Dass unsere Leser einen Blick für kleine Details haben, stellte unter anderem Stefan Morscher aus Bludenz unter Beweis. Bei einem Besuch im Landeskrankenhaus war ihm eine defekte Türschnalle in der angrenzenden Tiefgarage ins Auge gesprungen. Mit dem Smartphone hielt er die reparaturbedürftige Türschnalle fest und beanstandete dies im Bürgerforum. Es dauerte nicht lange und der Defekt war auch schon repariert.

Bludesch
Hochwasserverbauung. Franz Maier monierte die Tatsache, dass nach der Hochwasserverbauung an der Ill beim Dabaladabach selbige von Wanderern und Radfahrern nun nicht mehr überquert werden dürfe. Da es sich dabei um eine technische Anlage und nicht um eine Brücke handle, sei ein Betreten nie vorgesehen gewesen, so die Antwort seitens des Wasserverbands Ill-Walgau. Der Wanderweg wurde inzwischen neu angelegt. Eine entsprechende Beschilderung soll demnächst erfolgen.

Bürs
Fahrbahnschäden. Der von Daniel Dreier im Bürgerforum kritisierte Straßenzustand der L82 im Bereich GH Traube bis Kreuzung Autobahnzubringer Bürserberg-Außerberg ist beim Landesstraßenbauamt bekannt. Da in diesem Straßenbereich neben der Erneuerung des Straßenbelags auch Stützmauern und Randabsicherungen vonnöten sind, werden vorübergehend nur kleinere Sanierungen durchgeführt. Die Vorbereitungen für das Sanierungsprojekt laufen. Erste Gespräche zwischen Gemeinden und Land haben bereits stattgefunden.

Skaterplatz veraltet. Gleich mehrfach äußerten Jugendliche Kritik am in die Jahre gekommenen Bürser Skaterplatz. Rostige Rails, auseinanderfallende Boxen und der löchrige Asphalt seien gefährlich und führten zu Stürzen, so die Vorwürfe. Inzwischen wurde von Bauamtsleiter Elmar Matt Kontakt mit den Jugendlichen aufgenommen. Bei einem Lokalaugenschein sollen nun – sehr zur Freude der Skater – Verbesserungsmöglichkeiten ausgelotet werden.

Dalaas
Hohe Bäume. Walter Pfeifer hatte sich unzufrieden über die hoch gewachsenen Bäume oberhalb des Postplatzes geäußert. „Wir werden im Frühsommer die Entfernung der hautsächlich für den Schattenwurf verantwortlichen Bäume organisieren“, reagierte Bürgermeister Christan Gantner sehr zur Freude von Pfeifer umgehend.

Nenzing
Schlagloch. Mario Tropiano meldete ein Schlagloch auf der L 190, Ecke Schwedengasse. Einen Tag später war der Mangel schon behoben. Tropiani staunte nicht schlecht: „Hut ab“, zollte er dem schnellen Eingreifen der Gemeinde Respekt.

Raserei. Besorgt über das erhöhte Verkehrsaufkommen im Nitidon wandte sich Stefan Miggitsch ans Bürgerforum. Insbesondere die erhöhte Geschwindigkeit mancher Autos auf der schmalen Straße, an der viele schwer einsehbare Hausausfahrten sind, veranlasste den Nenzinger, zur Vorsicht zu ermahnen. Seitens der Gemeinde zeigt man sich gewillt, die Stadtpolizei Bludenz, mit der man in Sachen Verkehrssicherheit kooperiere, vermehrt in diesem Straßenzug zum Einsatz zu bringen. Eine erste Kontrolle hat bereits stattgefunden.

Entschärfung. Alexander G.s Kritik an der Kreuzungsregelung Kesseweg und Inatschina ist bei der Gemeinde bekannt. Bei der Kreuzung wurden bereits mehrere Regelungen angedacht. „Die Verkehrsexperten (Kuratorium für Verkehrssicherheit, Polizei Nenzing, Stadtpolizei Bludenz) sind sich aber einig, dass die aktuelle Regelung die Bestvariante ist“, heißt es aus dem Rathaus. Die Regelung wird auch künftig so beibehalten. Die zusätzlich angebrachten Straßenmarkierungen sollen zudem für Sicherheit sorgen.

SChruns
Spritzenautomat.Diskussionen um den Spritzenautomaten beim Bahnhof Schruns werden von der Gemeinde nüchtern betrachtet. „Den Automaten gibt es schon seit einigen Jahren. Meiner Meinung nach ist der Platz gut gewählt“, so Bürgermeister Karl Hueber.

Thüringen
Aufforstung. Die Rodung zahlreicher Bäume an der L 193 zwischen Ludesch und Thüringen veranlasste Max M. darauf zu drängen, dass im Ortsgebiet wieder aufgeforstet wird. Wie die VN-Heimat bereits im März berichtete, mussten von der Agrargemeinschaft Thüringen in diesem Bereich aus Sicherheitsgründen zahlreiche kranke Bäume entfernt werden. Auf Anfrage bei der Agrargemeinschaft wurde nun mitgeteilt, dass zwischenzeitlich bereits neue Laubbäume gepflanzt wurden.

Ampelregelung? Der Kreuzungsbereich beim Gemeindeamt gab Anlass zur Diskussion. Mehrfach wurde die Forderung nach einer „richtigen Ampelregelung“ laut. Bürgermeister Harald Witwer beschwichtigt: „Diese Situation ist uns seit Längerem ein großes Anliegen. Darum wurde gemeinsam mit dem Land das Ingenieurbüro Besch und Partner mit der Evaluierung der Situation beauftragt.“

Tschagguns
Slalomkurs Zelfenstraße. Der von Johannes Atschreiter kritisierte Slalomkurs entlang der Zelfenstraße wird bald ein Ende haben. Seit mittlerweile vier Jahren sei die Gemeinde damit beschäftigt, die Kanaldeckel zu sanieren, teilte Bürgermeister Herbert Bitschnau mit. Dieses Jahr werden die Bauarbeiten dazu abgeschlossen und die letzten rund 20 Kanaldeckel erneuert.