Eine Hommage aus Käse und Mist

02.05.2014 • 18:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
HMBC-Sänger Philipp Lingg beim Videodreh zur neuen Single „Wild West Coast of Austria“.  Foto: HMBC
HMBC-Sänger Philipp Lingg beim Videodreh zur neuen Single „Wild West Coast of Austria“. Foto: HMBC

Der HMBC präsentiert neue Single plus Video: „Wild West Coast of Austria“.

Andelsbuch. (VN-ger) Das nennt man produktiv. Erst im Februar hat sich der ­Holstuonarmusigbigbandclub (kurz: HMBC) im Musikvideo „Life after Facebook“ in die virtuelle Abgeschiedenheit und die zusehends gefühlskalte Kommunikation in Zeiten des Internets begeben. Bereits an diesem Wochenende legen die Bregenzerwälder mit ihrer ersten Single zum neuen Album inklusive Video nach. „Wild West Coast of Austria“ nennt sich das neue Werk, ist eine Huldigung an die Westküste Österreichs und liest sich unter anderem so: „Yes, we are coming from Vorarlberg – no it’s not too small for us Hubert…“

Pabygen ist zurück

Nach der gestrigen Präsentation an der „East Coast“ in Wien gibt sich der HMBC am heutigen Samstag an der „West Coast of Austria“, genauer gesagt im Bahnhof Andelsbuch, ein Stelldichein. Viel über den neuen Song verraten wollten die Musiker vorab noch nicht. Fest steht aber: Erstmals seit „Vorreaßo, vorkouft, as louft“ wird Erfolgsmanager Pabygen wieder im Video von HMBC-Erfolgsregisseur Nikolaus Küng zu sehen sein.

Für Stefan Bär (Tuba, Tenorhorn, Gesang) geht es in „Wild West Coast of Austria“ vor allem darum, „was Vorarlberg kann und der Bregenzerwald alles ist“. Laut Bartholomäus Natter (Trompete, Flügelhorn, Gesang) soll es sich außerdem um eine „sehr chillige Nummer“ und ein „sehr lustiges Video“ handeln. Andreas Broger (Saxofon, Klarinette, Flöte, Gesang) spricht von zum Teil kuriosen Drehtagen und vielen schönen Szenen: „Das Lied ist sowieso super, aber auch der Text brillant.“ Und auch Johannes Bär (Tenorhorn, Tuba, Posaune, Gesang) schmiert dem Frontmann Honig um den Mund: „Philipp hat wieder einen super Text dazu geschrieben.“

Eine Auseinandersetzung

Für den Meister selbst ist das Lied entweder „eine Hommage an Vorarlberg und seine Umgebung oder besser gesagt für alle Englischsprachigen eine Erklärung wo Vorarlberg liegt“, erläutert Philipp Lingg (Akkordeon, Gitarre, Gesang) und ergänzt: „Es geht um Käse, es geht um Misthaufen, es geht um nette Menschen, um nicht so nette Menschen, aber im Großen und Ganzen ist es eine geografische Aus­einandersetzung nach ,Vo Mello bis ge Schoppornou‘“.

Das neue Album erscheint am 5. September 2014 – diesmal ohne die „ganz extrem experimentellen Nummern“, außerdem soll der Sound schlüssiger sein und mehr in eine Richtung gehen.

Es geht um Käse, es geht um Misthaufen, es geht um nette Menschen und um nicht so nette Menschen.

Philipp Lingg
HMBC-Sänger Philipp Lingg beim Videodreh zur neuen Single „Wild West Coast of Austria“.  Foto: HMBC
HMBC-Sänger Philipp Lingg beim Videodreh zur neuen Single „Wild West Coast of Austria“. Foto: HMBC