Mehr Fahrradwege und 10.000 Elektroautos

Vorarlberg / 05.06.2014 • 19:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Grünen präsentieren ihre Mobilitätstrategie von morgen.

bregenz. (VN-hrj) Mobilität muss menschengerecht und ökologisch, sozial verträglich und leistbar sein sowie allen offenstehen. Das ist laut Klubchef Johannes Rauch die Vision der Grünen. „Wo immer es geht, benutzen die Vorarlberger den öffentlichen Verkehr, das Fahrrad oder sind zu Fuß unterwegs. Auf das Auto wird nur dann zurückgegriffen, wenn es nicht anders geht“, visionierte er weiter, als er gestern in Bregenz vor dem Festspielhaus das Programm der Grünen vorstellte, mit dessen Hilfe die Mobilität in die Zukunft geführt werden könnte.

Ein wichtiger Schritt sei bereits die Einführung des von den Grünen vorgeschlagenen 365-Euro-Tickets gewesen. „Insgesamt fehlt aber im Land eine durchgängige Mobilitätspolitik, die konsequent auf zukunftsfähige Mobilität setzt“, sagte Rauch. Ein neuer Schub sei dringend erforderlich.

Umfassendes Mobilitätsticket

Die grüne Mobilitätsstrategie enthält die Weiterentwicklung des 365-Euro-Tickets zu einem umfassenden Mobilitätsticket. „Zum Beispiel mit Zugang zu Carsharing oder Fahrradverleih“, fordert der grüne Landtagswahlkandidat Adi Gross und spricht sich zudem für einen verstärkten Ausbau der Fahrradwege aus. „Um den Fahrradanteil zu erhöhen, ist ein Schub im Ausbau der Radverkehr-Strukturen notwendig“, sagte er. Die drei Millionen Euro, die dafür jährlich zur Verfügung stehen, seien jedoch zu wenig.

Zur Mobilitätsstrategie gehört auch die Elektromobilitätsstrategie, erklärte Gross. Um zu erreichen, dass 10.000 Elektroautos bis 2020 auf Vorarlbergs Straßen fahren, müsse eine konkrete Strategie entwickelt und umgesetzt werden. Dazu brauche es vor allem eine Verbesserung der Strukturen.

Insgesamt fehlt im Land eine durchgängige Mobilitätspolitik.

Johannes Rauch

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