Gemeinsame Aktion “Schutz 2014”

Vorarlberg / 06.06.2014 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit dabei: die „Black Hawk“-Hubschrauber des Heeres.  Foto: VN  
Mit dabei: die „Black Hawk“-Hubschrauber des Heeres. Foto: VN  

Die größte Bundesheerübung des Jahres findet vom 10. bis 18. Juni in Vorarlberg und Tirol statt.

Bregenz. (VN) Mehr als 5500 Soldatinnen und Soldaten der österreichischen Streitkräfte in Vorarlberg und Tirol werden eineinhalb Wochen lang vornehmlich den Walgau und das Klostertal in ein „Kriegsgebiet“ verwandeln. Besonders wichtig wird dabei die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und dem Bundesheer sein. „Durch den gegenseitigen Austausch von Einsatzerfahrungen und Einsatztechniken können Soldaten und Polizisten viel voneinander lernen. Wir bündeln die Stärken beider Sicherheitsorganisationen und optimieren unsere bewegliche Einsatzführung“, so Vorarlbergs Militärkommandant Brigadier Ernst Konzett.

Die Polizei wird insgesamt etwa 270 Bedienstete einsetzen. „Darunter werden auch Einsatzeinheiten sein, sprengstoffkundige Organe und Sprengstoffhunde“, informiert Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher.

Übungsziel Zusammenarbeit

Die vier Millionen Euro teure Übung unter der Bezeichnung „Schutz 2014“ wird real geübt in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Es werden Führungsabläufe, taktische Verfahren und vor allem die intensive Zusammenarbeit mit staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen geprobt. Aufgaben im Hochgebirge löst das Jägerbataillon 23. Vornehmlich geht es dabei um den Schutz der Bevölkerung und die Überwachung von sensiblen Objekten wie Kraftwerke, Brücken, Bahnstrecken usw . . .

Allein aus Vorarlberg nehmen insgesamt 768 Soldaten (darunter 165 Berufssoldaten) des Vorarlberger Militärkommandos teil. Eingesetzt werden dabei auch verschiedene Panzertypen, drei „Black-Hawk“-Transporthubschrauber, Verbindungs- und Notarzthelikopter sowie 400 Räderfahrzeuge.

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