Unmut statt Erfrischung

Vorarlberg / 09.06.2014 • 21:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Thema im Bürgerforum: Die Wassertrete in Koblach.  Foto: etu  
Thema im Bürgerforum: Die Wassertrete in Koblach. Foto: etu  

Bürgerforum: Wird Wassertrete in Koblach sich selbst überlassen? Kneippverein revidiert.

Koblach. Für Unmut anstatt Erfrischung sorgt derzeit ein Kneipp-Becken in Koblach, zumindest bei Bürgerforums-Teilnehmer Peter Burtscher. Er glaubt, dass die Wasser­trete sich selbst überlassen wird. „Wozu gibt es den Kneippverein?“, fragt er sich. Seiner Meinung nach „schaut niemand dazu“, denn im Wasser habe sich Dreck angesammelt.

Die Kritik, wonach „das vom Steuerzahler finanzierte Kneipp-Becken“ regelrecht verwahrlost sei, kann die Obfrau des örtlichen Kneippvereins so nicht stehen lassen. „Da wir eine ,natürliche‘ Wassertrete haben, ist es tatsächlich so, dass je nach Witterungslage unterschiedliche Verhältnisse anzutreffen sind (z. B. niedriger Wasserstand oder kein klares Fließwasser)“, klärt  Rita Steinbichler auf. Mehr Sorgen macht der Obfrau da schon der Umstand, dass die Wassertrete „immer wieder zum Tummel- und Festplatz wird und danach verwahrlost zurückgelassen wird“. Trotzdem möchte der Kneippverein den Jugendlichen den  Treffpunkt nicht wegnehmen: „Wir bemühen uns sehr, im Gespräch zu bleiben und ihnen klar zu machen, dass die Wassertrete als Allgemeingut für alle wertvoll ist.“ 

Privater Sponsor

Auch die Sache mit der Finanzierung will Steinbichler richtiggestellt wissen: Die Errichtung der Wassertete, so schreibt sie, „ist fast zur Gänze durch einen privaten Sponsor ermöglicht worden und keinesfalls durch Steuergelder der Bürger“. Es sei allerdings richtig, dass für die Instandhaltung der Kneipp-Aktiv-Club in Kooperation mit der Gemeinde Koblach zuständig ist.

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