Aufwertung für Pflegeberufe

Vorarlberg / 11.06.2014 • 20:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN-mm) „Wenn LR Bernhard hier Greti Schmid das Ruder aus der Hand nimmt, kann das dem Land Vorarlberg nur nutzen.“
Nicht eben charmant lässt SPÖ-Gesundheitssprecherin Gabi Sprickler-Falschlunger der scheidenden Soziallandesrätin ausrichten, was sie von deren bisherigen Bemühungen im Zusammenhang mit dem enormen Mehrbedarf an Pflegepersonal hält. „Leider wurden von ihr nur punktuelle Maßnahmen gesetzt“, so Sprickler-Falschlunger weiter. Dass mit der geplanten neuen ­Pflegefachkraft-Ausbildung

„endlich Bewegung in die ­Sache kommt“, sei daher begrüßenswert.

Diplom mit Imageproblem

Wie berichtet benötigen Akut- und Langzeitpflege bis 2030 für den gehobenen Dienst über 530 Mitarbeiter zusätzlich, bei den Pflegehelfern sind es gar mehr als 730. Dass die Ausbildung für den gehobenen Pflegedienst künftig an der Fachhochschule Vorarlberg erfolgen soll, habe sie, Sprickler-Falschlunger bereits früher eingefordert. Das sei ein Muss, auch das habe LR Greti Schmid trotz Forderungen der Opposition verschlafen. Was das in der Bedarfserhebung des Landes bestätigte Imageproblem der Altenhilfe betrifft, hängt dies nach Ansicht der SPÖ-Gesundheitssprecherin auch mit der Ausbildung zusammen, weil eine Diplomausbildung ohne Matura ebenfalls ein solches sei.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.