Wallner will dezentrale Schulverwaltung

Vorarlberg / 15.06.2014 • 19:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wieder einmal verlangt Wallner, dass die Schulverwaltung Landeskompetenz wird.

götzis. (VN) Mit einem Festakt in der Kulturbühne AMBACH in Götzis wurden am Samstag das 40-jährige Bestehen der Musikhaupt- bzw. Musikmittelschule Götzis sowie das 60-Jahr-Jubiläum der Haupt- und Mittelschule Götzis gefeiert. In seiner Rede erneuerte Landeshauptmann Markus Wallner einmal mehr seine Forderung an die Bundesregierung, die Schulverwaltung in die Verantwortung der Länder zu übertragen.

Vorschlag aufgreifen

Die Länder seien willens und in der Lage, mehr Verantwortung in der Schulverwaltung zu übernehmen. „Der Vorschlag, Bildungsdirektionen auf Landesebene einzusetzen, liegt auf dem Tisch“, so Wallner. Eine dezentrale Verwaltung würde Doppelgleisigkeiten beseitigen und die Effizienz steigern. Es sei an der Zeit, diesen Vorschlag endlich aufzugreifen.

In den vergangenen Jahren habe man im gesamten Bildungsbereich einige langfristige Weichenstellungen vorgenommen, erklärt Wallner, denn „wer an der Bildung spart, spart an der Zukunft“. Er wies dabei auf den Ausbau der Kinderbetreuung und der Frühpädagogik sowie auf die Umsetzung des Volksschulpakets hin. Die Ausgaben für Kindergärten und -betreuungseinrichtungen seien im Zeitraum von 2007 bis 2011 von 20,6 auf 41,2 Millionen Euro angestiegen, informierte er.

Mehr Ganztagsklassen

Zufrieden äußerte sich Wallner auch über den Start des Volksschulpakets. Des Weiteren teilte er mit, dass die Zahl der verschränkten Ganztagsklassen erhöht werde. „Bis in drei Jahren soll eine Verdoppelung erreicht werden“, meinte er optimistisch. Schließlich würden durch gute Schulen sichere Jobs entstehen.

Es ist an der Zeit, diesen Vorschlag endlich aufzugreifen.

Markus Wallner

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