Neues Kapitel für Fluher “Adler”

Vorarlberg / 18.06.2014 • 19:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alfred Bertsch (l.) und Ortsvorsteher Peter Vögel freuen sich schon auf die Wiedereröffnung des „Adlers“ auf der Bregenzer Fluh.  
Alfred Bertsch (l.) und Ortsvorsteher Peter Vögel freuen sich schon auf die Wiedereröffnung des „Adlers“ auf der Bregenzer Fluh.  

Traditionsgasthaus hat mit Alfred und Monija Bertsch neue Pächter, Eröffnung im Juli.

Bregenz. (fst) Der „Adler“ auf der Bregenzer Fluh machte in den vergangenen Monaten eine turbulente Zeit durch. Das 1992 von der Stadt Bregenz gekaufte und 1993 revitalisierte Gasthaus war von 2007 bis 2013 von Alexandra Maurer betrieben worden, ehe die Wirtin den Pachtvertrag mit der Bregenzer Gaststättenbetriebs GmbH kündigte und das Haus im September 2013 geschlossen werden musste.

Ehepaar Bertsch übernimmt

Seither wurde ein Nachfolger gesucht. Ein ursprünglich für das Frühjahr 2014 geplanter Neustart verzögerte sich. Nach langen Bemühungen ist es der Stadt nunmehr gelungen, einen neuen Pächter zu finden. Mit einem vielversprechenden Konzept versucht das Ehepaar Alfred und Monija Bertsch aus Schwarzach sein Glück im “Adler”. “Gutbürgerliche Kost wird es geben – vom Landjäger für die Ausflügler bis zum Tafelspitz für Genießer“, so der neue Wirt. Auch seinen berühmten Zigeunerspieß wird er zusammen mit den Klassikern Schnitzel & Co, Tiroler G’röstl und Kässpätzle auftischen, und für Ausflügler wird es eine Jausenkarte geben. Dazu kommen hausgemachte Strudel und Torten. Auch den sonntäglichen Frühschoppen nach der Messe in St. Wendelin möchte Bertsch wieder beleben – so wie einst zu Wilmar Permosers Zeiten, dem früheren legendären “Adler”-Wirt.

Erfahrung, um ein Gasthaus erfolgreich zu leiten, bringen die beiden genügend mit. Von 1990 bis 2000 führten sie den „Adler“ in Wolfurt, dann übernahmen sie die „Pfeffermühle“, im Anschluss das „Kreuz“ in Wolfurt, und zuletzt war es wieder ein „Adler“, dieses Mal in Klaus. Und weil beide – Alfred und Monija – sowohl in der Küche wie auch im Service einsatzbereit sind, halten sich auch die Unkosten im Rahmen. „Ein echter Familienbetrieb also“, so Bertsch, der je nach Saison auf Aushilfskräfte im Service zurückgreifen kann.

Umbauarbeiten

Der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart zeigte sich sehr erfreut darüber, dass das Gasthaus jetzt also rechtzeitig zum Sommerbeginn seine Tore für Einheimische und Gäste öffnet. Bis dahin werden auch noch einige Adaptierungsarbeiten durchgeführt. Dazu zählen diverse Veränderungen im Küchenbereich, die Anschaffung neuer Tische und Stühle etc. Die Investitionskosten dafür werden von der städtischen Bauverwaltung auf rund 100.000 Euro geschätzt.

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