Risikostrecke S 16 wird entschärft

Vorarlberg / 25.06.2014 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Arlbergschnellstraße (S 16) gilt als eine der gefährlichsten Strecken Österreichs überhaupt.  Foto: VN/HB
Die Arlbergschnellstraße (S 16) gilt als eine der gefährlichsten Strecken Österreichs überhaupt. Foto: VN/HB

Mehr Sicherheit durch griffige Fahrbahnen auf der S 16 Arlberg Schnellstraße.

Schwarzach. Auf 3,4 Kilometern erneuert die ASFINAG ab 30. Juni den Belag auf der S 16 Arlberg Schnellstraße zwischen Dalaas und Braz-Ost und sorgt somit für mehr Sicherheit. Weitere Maßnahmen für mehr Sicherheit: über vier Kilometer an neuen Wildschutzzäunen, Brückensanierungen und die Erneuerung der Steinschlag- und Lawinensicherung bei der Engelwand. Der Verkehr in Richtung Tirol muss auf die Landesstraße L 97 umgeleitet werden – die Arlberg Schnellstraße hat hier lediglich eine Fahrspur pro Richtung. Der Verkehr in Richtung Bregenz läuft unbehindert ohne Umleitungen. Die ASFINAG investiert hier 2,8 Millionen Euro für noch mehr Sicherheit zwischen Dalaas und Braz-Ost.

Kurze Bauzeit

Die ASFINAG hat bei der Planung alles daran gesetzt, die Bauzeit – vom 30. Juni bis zum 25. September – möglichst kurz zu halten. Dadurch sollen Verkehr und Anrainer so wenig wie möglich belastet werden. Gleichzeitig muss die ASFINAG aber auch auf die Gegebenheiten vor Ort Rücksicht nehmen: eine Fahrspur pro Richtung in diesem Bereich machen eine Umleitung über die Landesstraße absolut notwendig. Allerdings nur für Fahrzeuge in Richtung Tirol – der Verkehr in Richtung Bregenz bleibt unbehindert.

Die Umleitungen erfolgen direkt nach der Gasteltobelgalerie bis zur Halbanschlussstelle Dalaas. Eine direkte Umleitung durch Braz und Dalaas ist lediglich an insgesamt acht Tagen geplant – die ASFINAG achtete bei der Planung darauf, gerade diese Zeiten möglichst kurz zu halten.

Gemeinden und auch die Bevölkerung wurden bereits im Vorfeld über die notwendigen Umleitungen über die Landesstraße informiert.