Kostspielige Falschmeldung bei der Polizei

Vorarlberg / 26.06.2014 • 22:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Lindau. Die Polizeiinspektion Lindau hatte bereits am 13. Dezember 2010 eine anonyme Mitteilung erhalten, dass zwei muslimische Personen nach Deutschland eingereist seien und über große Mengen sprengstofffähiges Material verfügen würden. Nachdem sich bei einer ersten Überprüfung zudem ein polizeilich relevanter Hintergrund bei einer der genannten Personen ergab, folgte ein groß angelegter Polizeieinsatz in Lindau, für den auch Spezialeinheiten hinzugezogen wurden. Nach mehreren Stunden stellte sich heraus, dass sich weder die beiden genannten Personen in Lindau aufhielten, noch dass das sprengstofffähige Material an dem angegebenen Ort lagerte. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass ein 34-jähriger Mann Streit mit seiner „Ex“ hatte, in deren Keller angeblich das brisante Material lagern hätte sollen. Aufgrund der Ergebnisse der Kriminalpolizei wurde der Mann nun zu einer Geldstrafe von 14.000 Euro verurteilt.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.