„Glyphosat auf unseren Vorarlberger Feldern?“

Vorarlberg / 27.06.2014 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bedenklich: Es besteht der Verdacht, dass hier mit „Kampfmitteln“ (Glyphosat?) gearbeitet wurde. Foto: privat
Bedenklich: Es besteht der Verdacht, dass hier mit „Kampfmitteln“ (Glyphosat?) gearbeitet wurde. Foto: privat

Diese Anfrage stellt Grünen-Chef Johannes Rauch an Landesrat Erich Schwärzler.

Bregenz. (VN) Aus Sulz und Feldkirch wurden dem Klubobmann der Grünen, Johannes Rauch, von Bürgern Fotos zugeschickt (Anfrage/Fotos zum Download), die grüne Maispflanzen und dazwischen braunes, dürres Gras zeigen. Neben diesen Feldern sind gesunde, grüne Grasnarben. Es liege der Verdacht nahe, dass hier „Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat verwendet wurden“, schreibt Rauch.

Zellschädigende Wirkung

Monsanto und andere Hersteller verwenden diesen Wirkstoff, einen Unkrautvernichter, der über die Nahrungskette auch in den Organismus des Menschen eindringt. Eine Global-2000-Studie wies bei 30 Prozent österreichischer Teilnehmer Glyphosat im Urin nach. Es gibt Hinweise dafür, dass Glyphosat zellschädigend und krebsfördernd ist. „In Ihrer Anfragebeantwortung vom Juni 2013 geben Sie an, dass bei uns im Handel bis zu 42 glyphosathaltige Produkte erhältlich sind“, heißt es in Rauchs Anfrage an LR Schwärzler. „Die Menge an glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln, die in Österreich im Verkehr sind, hat sich seit 2001 von 132 Tonnen auf 431 Tonnen mehr als verdreifacht. Die EU will heuer prüfen, ob sie die Zulassung für das Pflanzenschutzmittel verlängert“, warnt Rauch und fragt in Punkt 7 in seinem Schreiben: „Inwieweit und mit welchem Ergebnis hat die Landesregierung eigene Untersuchungen zur Belastung der Vorarlberger Bevölkerung mit Glyphosat-Herbiziden veranlasst?“

http://hofpente.de/content/wissen-sie-was-sie-tun-glyphosat

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