Imposante Bilanz der Hilfe

Vorarlberg / 27.06.2014 • 20:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

110.000 Patiententransporte führte das Rote Kreuz 2013 in Vorarlberg durch.

Feldkirch. Einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht 2013 legte der Vorarlberger Rotkreuz-Präsident Ludwig Summer jetzt anlässlich der 134. Generalversammlung in Feldkirch vor. Mehr als 60 Funktionäre, Delegierte und Gäste waren der Einladung dazu gefolgt, darunter u.a. Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler, Gernot Längle vom Amt der Vorarlberger Landesregierung, der künftige Feldkircher Bezirkshauptmann Herbert Burtscher sowie die RK-Altpräsidenten und Ehrenmitglieder Siegi Gasser und Franz-Josef Ganthaler.

Ludwig Summer veranschaulichte eindrucksvoll die Leistungsübersicht: 110.000 Patienten wurden 2013 transportiert. Im Rettungsdienst und Krankentransport wurden 820.000 Stunden vom Roten Kreuz geleistet. Davon entfielen 320.000 Stunden auf die freiwilligen Rettungs- und Notfallsanitäter. Umgerechnet bedeutet das: Jeder Ehrenamtliche war voriges Jahr im Schnitt zehn Arbeitswochen im Einsatz, die Ausbildung nicht miteinberechnet. Der Rotkreuz-Präsident: „Ein überwältigende Zahl.“

Mittel werden immer knapper

Weiters führte er auch Problematiken im Gesundheitswesen vor Augen. Die Mittel dafür werden immer knapper, was u.a. auf die demografische Entwicklung, die einseitige finanzielle Belastung der Sozialversicherungen und Kostenträger sowie die immer teurer werdenden Rahmenbedingungen zurückzuführen sei.

Diskussionsstoff

Diese Entwicklung spürt das Rote Kreuz bereits seit einigen Jahren besonders bei den Krankentransporten. „Trotz vieler Bemühungen, diese einzudämmen, hat sich seit dem Jahr 2000 die Zahl der von uns transportierten Patienten nahezu verdoppelt“, rechnete Ludwig Summer vor und verwies gleichzeitig darauf, dass für einen Krankentransport eine medizinische Begründung erforderlich sei.

„Hier wird es in Zukunft sicher vieles an Diskussionsstoff geben“, glaubt Ludwig Summer. Abschließend bedankte er sich herzlich bei allen Freiwilligen, Funktionären, Angestellten, Zivildienern, Spendern und Mitgliedern des Roten Kreuzes Vorarlberg für alle geleisteten Dienste und Einsätze über das Jahr.

Seit 2000 hat sich die Zahl der von uns durchgeführten Patiententransporte nahezu verdoppelt

RK-pRÄS. lUDWIG SUMMER

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