Männerpartei setzt auf Solidaritätsgedanken

Vorarlberg / 01.08.2014 • 19:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Programm und Kandidaten für Landtagswahl vorgestellt.

hohenems. (VN-stm) Der Parteiname gibt die Marschrichtung vor: „Männerpartei für ein faires Miteinander“ wird bei der Landtagswahl am 21. September auf dem Wahlzettel stehen. „Wir sehen die Solidarität als unser Kernthema“, sagt auch der Landesvorsitzende Hannes Hausbichler. Was das konkret heißt, erläuterte Hansbichler gestern im Gasthof „Habsburg“ in Hohenems gemeinsam mit seinen Mitstreitern, Carin Breuß und Marco Walch.

Im Zentrum steht die Familienpolitik. „Faire“ Frauen und Männer sollten gefördert werden, anstatt den „Streitsüchtigen und Egoisten“: „Wenn eine Frau heute sagt: Ich will es ihm ‚dreckig‘ geben, dann findet sie dafür gleich 20 Beraterstellen“. Deswegen müsse eine ganz andere Beraterkultur her. Auch das Besuchsrecht für Väter hat man im Visier: „Besuchsverweigerung und Kontaktverweigerung ist auch Gewalt“ – und müsse entsprechend geahndet werden, so Hausbichler. Die „Zwangsversorgerrolle“ der Männer will man gleich ganz abschaffen und durch eine „gleichwertige Elternschaft“ ersetzen. Und die Quotenregelung ist für die Partei ohnehin ein rotes Tuch. „Sie diskriminiert Frauen, die denken wie ich“, meint Breuß, die einzige Frau im Team.

Hinsichtlich des Wahlziels hält man sich bedeckt: „Wir wollen überzeugen“, Zahlen wolle man keine nennen.

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