Freiheitliche legen sich auf Benchmarks fest

Vorarlberg / 05.08.2014 • 20:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

FPÖ wirbt mit konkreten Zielvorstellungen um Wählerstimmen.

bregenz. (VN-stm) „Wir stellen uns mit messbaren Zielen diesem Wettbewerb“, hatte der freiheitliche Klubobmann Dieter Egger schon im Juni die Wahlkampfstrategie seiner Partei für die kommende Landtagswahl erklärt. Konkrete Benchmarks solle es geben, die einerseits „Bedingung für ein Regierungsprogramm“ wären. Andererseits wolle sich Egger gerne an diesen Kennzahlen messen lassen. Am Dienstag legten die Freiheitlichen jetzt ihr Wahlprogramm vor. In dem Papier mit mehr als 40 Seiten sind auch die versprochene Benchmarks enthalten.

So wollen Egger und seine Mitstreiter etwa die Arbeitslosigkeit binnen fünf Jahren um 20 Prozent senken, die Zahl der Jugendarbeitslosen und Langzeitarbeitslosen gar um 25 Prozent. 500 gemeinnützige Neubauwohnungen jedes Jahr sollen leistbares Wohnen ermöglichen. Die Zahl der Menschen an der Armutsgrenze soll von 50.000 auf 30.000 reduziert werden. Und ein Elterngeld von 600 bis 700 Euro soll Familien die Kinderbetreuung erleichtern.

Ausländerthema prominent

Relativ viel Platz nimmt wieder das Ausländerthema ein. Eine Reduktion des Ausländeranteils in gemeinnützigen Neubauten auf 30 Prozent schreibt sich die FPÖ ebenso auf die Fahnen wie eine Ausländerquote von 30 Prozent in Schulklassen. Und natürlich müsse jedes Kind bei Schulantritt die deutsche Sprache beherrschen. Kämen die Eltern ihren Verpflichtungen in diesem Bereich nicht nach, sollten die Sozialleistungen gekürzt werden.

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