Eine bundesweite Bädertour im Kampf gegen den Ertrinkungstod

Vorarlberg / 10.08.2014 • 21:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
KfV-Maskottchen „Helmi“ einmal anders im Einsatz: Für die Sicherheit in den Freibädern.  Foto: KfV
KfV-Maskottchen „Helmi“ einmal anders im Einsatz: Für die Sicherheit in den Freibädern. Foto: KfV

„Volle Aufmerksamkeit – null Unfälle“ ist das Motto der Bädertour 2014 des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.

Bregenz. Bei der Veranstaltung in Bregenz am Samstag waren Stadtrat Mag. Michael Rauth und Mag. Martin Pfanner vom KFV dabei. Der bei Badeunfällen lebensentscheidende Faktor „Zeit“ steht dabei im Mittelpunkt des bunten und spannenden Tour-Programms. An neun Stationen starten Kinderliebling Helmi, die Sicherheitsexperten des KFV und des Roten Kreuzes eine Informationsoffensive, die Klein und Groß für Präventionsmaßnahmen, Gefahrensituationen und das richtige Verhalten im Ernstfall sensibilisiert.

Gegenmaßnahmen setzen

„Wasser ist gerade für Kinder ein faszinierendes Medium. Das wichtige Thema Sicherheit darf daher nicht zu kurz kommen. Schließlich ist Ertrinken die häufigste unfallbedingte Todesursache bei Kleinkindern. Hier müssen entsprechende Gegenmaßnahmen gesetzt werden. Daher ist diese Initiative des KFV auch so wichtig und sehr zu begrüßen“, betonte Stadtrat Mag. Michael Rauth im Zuge der Veranstaltung. „Zum Start der Sommersaison steigt erfahrungsgemäß wieder die Anzahl der Badeunfälle. Es ist oft nur ein Augenblick, in dem der Spaß im Wasser lebensgefährlich werden kann. Oft entscheiden wenige Augenblicke über Leben oder Tod“, erklärte Martin Pfanner.

Mit Unterstützung des Österreichischen Roten Kreuzes macht die KFV Bädertour zwischen Juli und August in jedem Bundesland Halt, um Erwachsene und Kinder für das richtige Verhalten bei Ertrinkungsunfällen und deren Verhinderung zu sensibilisieren. Dabei wird vor allem der Faktor „Zeit“ bei Badeunfällen zentral in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt.

Laut Unfalldatenbank des KFV gibt es jährlich knapp 4000 Verletzte nach einem Badeunfall.

Insgesamt 53 Menschen starben 2013 in Österreich durch Ertrinken, in Vorarlberg forderte der Ertrinkungstod vier Opfer.

Ertrinken ist die häufigste unfallbedingte Todesursache bei Kleinkindern.

Michael Rauth, Stadtrat

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