Lastkahn „Rhein“ von seinen Tauen gelöst

Vorarlberg / 10.08.2014 • 21:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Feuerwehrwehrboot „Föhn“ schleppte das Lastschiff wieder zurück zur Anlegestelle im Harder Industriehafen.  Foto: Feuerwehr
Das Feuerwehrwehrboot „Föhn“ schleppte das Lastschiff wieder zurück zur Anlegestelle im Harder Industriehafen. Foto: Feuerwehr

Ein schlechter Scherz führte Samstagmorgen zu einem Einsatz der Harder Feuerwehr.

Hard. (VN) Es muss zwischen Mitternacht und 5.30 Uhr morgens geschehen sein: Eine unbekannte Täterschaft begab sich in den Industriehafen in Hard und löste dort die Taue des 60 Tonnen schweren Lastschiffes „Rhein“. Durch den aus östlicher Richtung wehenden Wind trieb der Kahn Richtung Hafenausfahrt und kollidierte dort mit einem Stahldalben (Pfahl).

Im gleichen Zeitraum durchschnitten der oder die Unbekannten im nahe gelegenen Auhafen die Leinen von insgesamt sechs Motorbooten, die anschließend ebenfalls führerlos im Hafen trieben.

Der Harder Feuerwehr gelang es, mit ihrem Einsatzboot „Föhn“ das schwere Lastschiff zur Anlegestelle zurückzuschleppen und dort festzumachen. Auch die im Auhafen treibenden Motorboote wurden wieder an ihren Liegeplätzen fixiert. Das Lastschiff scheint nach ersten Ermittlungen durch die Polizei nicht beschädigt, die Schäden an den Booten sind noch nicht verifiziert. Die Polizeiinspektion Hard-Seedienst (Tel.-Nr. 0591338125) bittet allfällige Zeugen um Hinweise.

Das Feuerwehrwehrboot „Föhn“ schleppte das Lastschiff wieder zurück zur Anlegestelle im Harder Industriehafen.  Foto: Feuerwehr
Das Feuerwehrwehrboot „Föhn“ schleppte das Lastschiff wieder zurück zur Anlegestelle im Harder Industriehafen. Foto: Feuerwehr

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