Bregenzerin (77) von ÖBB-Zug tödlich verletzt

Vorarlberg / 12.08.2014 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der ÖBB-Zug war vom Bahnhof Lindau (Bild) abgefahren.  Foto: VOL.AT/Rauch
Der ÖBB-Zug war vom Bahnhof Lindau (Bild) abgefahren. Foto: VOL.AT/Rauch

Das Missachten einer Bahnschranke endete gestern Vormittag für eine Bregenzerin mit tödlichen Folgen.

Lindau. (VN) Die 77-jährige Frau aus Bregenz war gegen 10.15 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Eichwaldstraße im Lindauer Stadtgebiet unterwegs und wollte weiter in die Bregenzer Straße fahren.

An der Unfallstelle verstorben

Hierzu musste sie den dort befindlichen, mit Halbschranken gesicherten Bahnübergang queren. Da zu diesem Zeitpunkt ein Zug der ÖBB aus Richtung Lindau kam, waren die Halbschranken bereits heruntergelassen. Die Frau passierte dennoch die Schranken und wurde vom Zug erfasst. Trotz der Reanimationsversuche durch einen Notarzt verstarb die Frau noch an der Unfallstelle an ihren Verletzungen. Der Triebwagenführer, der noch eine Schnellbremsung eingeleitet hatte, wurde im Nachgang seitens der ÖBB betreut. Die 30 Insassen des Zuges blieben unverletzt und wurden mit einem Bus weiterbefördert. Der Zug konnte nach der Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Lindau seine Fahrt gegen 12 Uhr fortsetzen.

Krisenintervention

Die Identität der Frau, die zunächst unklar war, konnte schließlich über die registrierte Fahrradnummer ermittelt werden. Ihre Angehörigen werden von einem österreichischen Kriseninterventionsteam betreut.

Bregenzerin (77) von ÖBB-Zug tödlich verletzt

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