Wolken behindern Sicht auf Perseidenregen

Vorarlberg / 12.08.2014 • 20:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wolken behindern Sicht auf Perseidenregen

Düstere Wettervorhersagen lassen Sternenbegeisterte um Wünsche bangen.

SChwarzach. Die Beobachtung des alljährlichen Sternenregens der Perseiden wird dieses Jahr neben dem Supermond auch durch das schlechte Wetter behindert. Laut Auskunft der Wetterdienststelle Bregenz wird ganz Vorarlberg in der Nacht auf Mittwoch von Wolken bedeckt sein. Vereinzelt kann die Wolkendecke aufbrechen. Dann leuchtet der diesjährige Supermond stark. Nach den verglühenden Gesteinsbrocken muss man kräftig Ausschau halten. Da am Sonntag Vollmond war und der Mond auf der kürzesten möglichen Distanz zur Erde stand, wirkte der Mond bis zu zehn Prozent größer als im Jahresdurchschnitt. Aufgrund der strahlenden Wirkung des Mondes werden dieses Jahr nur die größten Sternschnuppen am Himmel erkennbar sein.

Kometenstaub ist Verursacher

Die im Volksmund wegen ihrem Datum am Gedenktag des heiligen Märtyrers genannten „Laurentiustränen“ sind jedes Jahr in der Nacht auf den 13. August von 22 bis 4 Uhr am besten sichtbar. In diesem Zeitraum verglühen bis zu 100 Meteorite pro Stunde in der Erdatmosphäre. Die vermehrte Zahl von Sternschnuppen wird dadurch hervorgerufen, dass die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die vom Kometen Swift-Tuttle verursachte Staubwolke durchquert. Diese Staubteilchen dringen dann in die Erdatmosphäre ein und verglühen dort als sichtbare Sternschnuppen.

Sternbild Namensgeber

Der Meteorstrom der Persei­den ist der stärkste Meteorstrom im Jahr und ist nach dem scheinbaren Ursprung der Sternschnuppen im Sternzeichen Perseus benannt. Der für die Sternschnuppen unerlässlichen Staubteilchen abgebende Komet Swift-Tuttle umrundet die Sonne mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 42 km/s in 133 Jahren. Das nächste Zusammentreffen mit der Erde wird im Jahr 2126 erwartet. Die letzte Annäherung von Erde und Komet fand im Jahre 1992 statt. Damals flogen bis zu 350 Kometen pro Stunde gen Erde.

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