Ponton „reiste“ von Chur nach Vorarlberg

Vorarlberg / 13.08.2014 • 22:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ungewöhnlicher Anblick am Rhein: Ein Ponton bahnte sich gestern Abend seinen Weg von Chur nach Vorarlberg.  Foto: VOL.AT
Ungewöhnlicher Anblick am Rhein: Ein Ponton bahnte sich gestern Abend seinen Weg von Chur nach Vorarlberg. Foto: VOL.AT

Der Schwimmkörper riss sich in der Schweiz los, Rheinbrücken mussten vorübergehend gesperrt werden.

bregenz. (VN-sas) Ein außergewöhnlicher Zwischenfall hat sich gestern am späten Nachmittag in der Nähe von Chur in der Schweiz am Rhein ereignet: Ein Ponton mit rund 40 Tonnen Gewicht riss sich – vermutlich wegen der schweren Regenfälle in der Region – los und trieb in Richtung Vorarlberg.

Vom Polizei-Hubschrauber „Libelle“ begleitet, bahnte sich der eigenwillige Ponton seinen Weg nach Vorarlberg. Aus Sicherheitsgründen mussten die Brücken über den Rhein jeweils kurzfristig gesperrt werden. Wie die Polizei mitteilte, hat der treibende Zeitgenosse kurz vor 21 Uhr die Rheinmündung erreicht. Dort wurde er von der Seepolizei gemeinsam mit der Harder Feuerwehr abgeschleppt. Anschließend sollte der Ponton wieder zurück in seinen Schweizer „Heimathafen“ transportiert werden.

Brücke in Bangs bleibt gesperrt

Die Polizei ging zu keiner Zeit von einer Gefahrsituation aus. Die Brücken Wiesenrain und Hard-Rheinstraße konnten nach kurzer Sperre wieder freigegeben werden. Auf der Strecke von Chur nach Hard kam es jedoch zu drei Berührungen mit Brückenpfeilern. Die Brücke in Bangs bleibt bis zur weiteren Begutachtung für den gesamten Verkehr gesperrt.

Laut Kantonspolizei St. Gallen trieb das zehn Meter lange und fünf Meter breite Gefährt mit rund 15 Stundenkilometern den Rhein hinab.

Ungewöhnlicher Anblick am Rhein: Ein Ponton bahnte sich gestern Abend seinen Weg von Chur nach Vorarlberg.  Foto: VOL.AT
Ungewöhnlicher Anblick am Rhein: Ein Ponton bahnte sich gestern Abend seinen Weg von Chur nach Vorarlberg. Foto: VOL.AT

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