Sicher am Berg mit Handy als Lebensretter

Vorarlberg / 17.08.2014 • 22:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Handy sollte steter Wegbegleiter sein.  Foto: SV
Das Handy sollte steter Wegbegleiter sein. Foto: SV

Die Initiative „Sicheres Vorarlberg“ weist auf die Wichtigkeit des Mobiltelefons beim Wandern hin.

Schwarzach. „Wenngleich einem das Klingeln an allen Ecken und Enden zuweilen arg auf den Geist geht, sollte doch nicht vergessen werden, dass ein Mobiltelefon unter Umständen auch Leben retten kann. Zum Beispiel bei einem Unfall im alpinen Gelände. Das gilt für die Wintersaison ebenso wie für die Sommersaison“, sagt Franz Rein von der Initiative „Sicheres Vorarlberg“, und: „Wichtiger Grundsatz: Der Akku soll voll geladen und das Handy muss eingeschaltet sein. Wir empfehlen dringend die Notrufnummer 144 zu nutzen!“

Wer bei einem Unglück die Notrufnummer 144 benutzt, landet sofort bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle, von wo aus die Hilfseinsätze koordiniert werden. Da dieser Notruf aber nur im eigenen Netz funktioniert, gibt es noch den Euro-Notruf 112, der auch ohne PIN-Eingabe abgesetzt werden kann. Dazu muss einfach das Handy ausgeschalten und wieder eingeschalten werden und anstatt des PIN-Codes wird die Euro-Notrufnummer 112 eingegeben. „Die Notrufnummer 112 sollte nur verwendet werden, wenn 144 nicht zur Verfügung steht, da es bei der Verwendung von 112 zu unnötigen Verzögerungen kommen kann“, so Rein.

Allein aufs Handy sollte man sich jedoch nicht verlassen. Denn es muss unbedingt beachtet werden, dass nicht alle Bereiche im alpinen Gelände versorgt sind und auch niemals das gesamte alpine Gelände mit Mobilfunk abgedeckt werden kann. Vor allem in engen Tälern oder in Schluchten treten sogenannte „Funkschatten“ häufig auf.

Ein Flyer zum Thema „Sicher am Berg“ ist bei Sicheres Vorarlberg, Tel. (05572) 54 3 43-0 oder E-Mail info@sicheresvorarlberg.at erhältlich.

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